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  • Mo., 01. März 2021, 13:05 Uhr
    OFFENER BRIEF: Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. fordert sofortige Öffnung des stationären Technik-Einzelhandels

    „Entwicklung ist existenzgefährdend"





    In einem Offenen Brief wendet sich der Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. an Bundeskanzlerin Angela Merkel. In dem Brief heißt es: „Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten, der mittlerweile fast drei Monate andauernde Lockdown im Einzelhandel kostet die betroffenen über 19.000 stationären Technik-Einzelhandler täglich sehr viel Geld, für immer mehr Unternehmer ist die Entwicklung existenzgefährdend. In den Innenstädten sterben attraktive Einkaufsorte, zudem fallen wichtige Steuereinnahmen sowie Arbeits- und Ausbildungsplätze weg."

    Aus Sicht der Technik-Händler entstehe ein gesamtgesellschaftlicher Schaden, der nicht hinnehmbar sei. Die bestehenden Betriebsschließungen seien unverhältnismäßig, zumal der Einzelhandel nachweislich kein Infektionshotspot sei.

    Weiter schreibt der Verband:


    „1. Im Einzelhandel besteht keine erhöhte Infektionsgefahr durch das SARS-CoV-2-Virus (Gemeinsame Untersuchung „Abschätzung der Infektionsgefährdung durch Corona im Einzelhandelvom Februar 2021 der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Das Robert- Koch-Institut führt in seinen Situationsberichten keine eigene Kategorie zum „Infektionsumfeld Einzelhandel“). Forderung nach einer sofortigen Öffnung des stationären Technik-Einzelhandels








    1. Das sichere Einkaufen ist auch vor Erreichen des Inzidenzwerts 50 möglich. (Aktuelle hygienisch-medizinische Stellungnahme Beitrag des Einzelhandels zur Präventionvom Februar 2021 von Prof. Dr. med. Dr. h.c. M. Exner, Direktor emeritus des Instituts für Hygiene und öffentliche Gesundheit am Universitätsklinikum Bonn).

    2. In den letzten Monaten hatten die stationären Technik-Einzelhändler Einnahmeverluste von insgesamt über 2 Milliarden Euro zu verzeichnen. (Schätzung des Handelsverband Technik vom Februar 2021)

    3. Die Kosten für Überbrückungshilfen, Kurzarbeitergeld etc. zahlen die Steuerzahler also die Bürger und Unternehmen."


    Abschließend fordert der Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. eine sofortige Öffnung des stationären Technik-Einzelhandels unter Einhaltung aller notwendigen Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen.



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