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  • Mo., 02. Februar 2026, 20:27 Uhr
    Wormser Schachverein: Doppelspieltag für die erste Mannschaft gegen Kaiserslautern und Riegelsberg

    Erfolgreich im Duell um Ligaverbleib

    Johannes Feldmann – hier beim Nibelungenopen – überzeugte mit 1,5 Punkten aus zwei Spielen.
    Foto: Marc Braner Photography

    Am sechsten und siebten Spieltag der laufenden Oberliga-Saison spielte die erste Mannschaft des Wormser Schachvereins in der Nähe des Betzenbergs gegen den SK Kaiserslautern und gegen den SV 1926 Riegelsberg, die beide Konkurrenten im Duell um den Ligaverbleib sind.

    Nach großem Rückstand noch der 4:4-Ausgleich

    Gegen Kaiserslautern fand nominell ein Mannschaftskampf auf Augenhöhe mit dem Gegner statt. Doch schnell sorgten zwei Niederlagen von David Musiolik und Valentin Nettsträter dafür, dass Kaiserslautern sich gute Chancen auf einen Mannschaftssieg ausrechnen durfte. Nach dem Unentschieden von Dr. Daniel Helbig und einer Niederlage von Roland Ollenberger lastete der Druck auf den anderen noch spielenden Wormsern. Umso erfreulicher waren dann die gut herausgespielten Siege von Johannes Feldmann, Pascal Karsay und Martin Heider, die den Wormser Rückstand vollständig egalisierten. In einer sehr umkämpften und abwechslungsreichen Partie verteidigte Dennis Nasshan seine Stellung sauber und lies im Endspiel nichts zu, bis er sich mit dessen Gegner auf ein Unentschieden verständigte.

    Wichtiger Sieg gegen den Tabellennachbarn

    Nach der verpassten Chance, einen Sieg einzufahren, war es umso wichtiger, gegen Riegelsberg zwei Punkte mitzunehmen, um weitere Mannschaften hinter sich zu lassen. Schnelle Remis von Dirk Niekisch und von Johannes Feldmann trugen dazu bei, dass andere Spieler ihre vorteilhaften Stellungen in Ruhe ausbauten. So konnten Martin Heider und Pascal Karsay ihre Partien beide im Gleichschritt gewinnen. Für die beiden Spitzenbretter läuft die Saison gemessen an der Punkteausbeute bislang sehr gut. David Musiolik fand unter Zeitdruck stets die besten Züge und behielt in komplexer Stellung den besseren Überblick, was zu einem weiteren Sieg führte. Nach einer kämpferischen Partie musste sich Roland Ollenberger letztendlich mit einer Punkteteilung begnügen.

    Valentin Nettsträter mit folgenschweren Fehlern

    Ärgerlich an diesem Nachmittag war lediglich der Partieverlauf von Valentin Nettsträter. Der Wormser spielte bis in die letzte Phase des Endspiels hinein eine ausgezeichnete Partie, belohnte sich aber für den Aufwand nicht. Stattdessen unterliefen ihm zwei folgenschwere Fehler, die dessen Gegner zum Sieg nutzte. In einer komplizierten Stellung behielt Dennis Nasshan den Überblick und nutzte seine beiden Freibauern nach sechs Stunden zum Sieg, was gleichzeitig den wichtigen 5,5:2,5-Sieg für den Wormser Schachverein bedeutete. 

     

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