
Bei der 11. Auflage der CHALLENGE Peguera-Mallorca am 18. Oktober starteten die Triathleten Gerd und Anke Asel (beide LLG Wonnegau/Poseidon Worms). Allein die Vorbereitung über die Gesamtdauer des Jahres, nahm für die beiden Sportler sehr viel Zeit in Anspruch. Oberstes Ziel war natürlich verletzungsfrei und gesund durch das Training zu kommen, damit die Reise auf eine der schönsten Inseln angetreten werden konnte.
Nachdem die beiden zuvor die Radstrecke mit dem Auto abgefahren waren, gab es zunächst von der Triathletin Anke Asel Bedenken, ob sie es schafft, in der dafür vorgesehenen Zeit per Pedes anzukommen. Ihrem Mann und Triathlon Partner Gerd Asel gelang es jedoch, mit einem kleinen Hinweis, ihre Sorgen zu zerstreuen. „Immer wenn es steil nach oben geht, ist auch klar, dass es anschließend wieder bergab geht. Mit dieser kleinen aber feinen Weisheit im Gepäck konnte es Richtung Wettkampf gehen.
Alles drehte sich zunächst um das Zentrum am Schwimmeinstieg. Die Profi-Triathleten starteten einige Minuten später als die Altersklassen-Teilnehmer. Das Meer war ruhig und man musste erst einmal 20 bis 30 Meter durch das seichte Wasser laufen, bis man endlich schwimmen konnte. Nach einem „Australian Exit“ (hierbei wird das Wasser kurz verlassen und eine kleine Distanz zu Fuß zurückgelegt) kam die zweite Schwimmrunde.
Danach begann die technisch anspruchsvolle Radstrecke mit vielen Steigungen, grandiosen Abfahrten. Anstrengend, aber dafür wurden die Fahrer mit einer Landschaft belohnt, wie man sie zurzeit kaum schöner vorfindet. Bereits hier galt es, sich ausreichend zu verpflegen und sich vor allem immer wieder mit Wasser zu kühlen, da die Temperaturen kontinuierlich anstiegen. Nach zwei Runden, in denen es hoch nach Es Capdella, Calvia`, Magaluf über Son Ferrer, Santa Ponca und wieder zurück nach Peguera ging, begann die Laufstrecke, die durch immer wiederkehrende Steigungen geprägt wurde. Es mussten vier Runden mit jeweils fünf Kilometern entlang des Bulevar de Peguera und der Strandpromenade absolviert werden.
Viele Athleten hatten Probleme mit der Hitze. Hier konnten sich Anke und Gerd Asel dank der perfekten Streckenversorgung mit genügend Wasser und Eiswürfeln abkühlen, um erfolgreich im Ziel anzukommen. Gerd benötigte für die 1,9 Kilometer Schwimmen im Meer 34:02 Minuten, für die 90 Kilometer Radstrecke 2:50:41 Stunden und für die 21 Kilometer Laufstrecke 1:56 Stunden. Gerd Asel überquerte die Ziellinie nach einer Gesamtzeit vom 5 Stunden und 32 Minuten. Anke Asel absolvierte die Schwimmstrecke in 34:47 Minuten, für das Rad fahren benötigte sie 3:26:53 Stunden, und den Halbmarathon beendete sie in 2:19 Stunden. Das Ziel erreichte Anke Asel in einer Gesamtzeit von 6 Stunden und 32 Minuten.