
Der Tag der Ausbildung bei Evonik war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Mehr als 400 interessierte Schüler, Lehrer und Eltern informierten sich aus erster Hand über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten und dualen Studiengänge bei Evonik und blickten den Azubis über die Schulter.
Gespannt schauen die in den Werkstätten der Industriemechaniker versammelten Schülerinnen und Schüler auf den unter einer Glaskuppel drapierten Schaumkuss, der sich wie von magischer Hand von ganz alleine aufzublasen scheint, während ein Evonik-Azubi in der Kuppel mit einer Handpumpe ein Vakuum erzeugt. „Im Schaumkuss befinden sich viele eingeschlossene Luftbläschen, die sich durch das Vakuum ausdehnen. Mit solchen Experimenten wollen wir bei unseren jungen Besuchern das Interesse für die Naturwissenschaften wecken“, erklärt Ausbilder Rainer Franck. Insgesamt absolvieren bei Evonik in Worms rund 100 Azubis in drei Lehrjahren ihre Ausbildung. „Der Tag der Ausbildung ist für uns eine tolle Gelegenheit, um auf unsere vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten zu verweisen, schließlich sind wir immer auf der Suche nach guten Fachkräften. Umso mehr freuen wir uns über tolle Resonanz“, so Franck.
Spannende Experimente in den Ausbildungswerkstätten
Der „Schaumkuss-Versuch“ war nur einer von vielen Versuchsaufbauten, die die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren durften. So konnten sie bei den Elektronikern auch kleine Aufgaben wie Lötübungen oder der Aufbau eines Stromkreises lösen und bei den Chemikanten eine Sortieranlage steuern oder einen Ionen-Nachweis ausprobieren.
Anhand einer mit Wasser betriebenen Kreiselpumpe erklärten die Azubis auch, welche Anforderungen in den Zwischenprüfungen auf sie warten. „Die Anlage beschreibt in Miniaturform, wie ein Betrieb in der Chemieproduktion funktioniert“, erklärt Benedikt Maderholz, der im zweiten Lehrjahr die Ausbildung zum Chemikanten absolviert. „In der Prüfung müssen wir erkennen, welche Stellschrauben und Ventile wieder richtig justiert werden müssen, damit die Anlage wieder voll funktionsfähig ist.“
Neue Ausbildungsberufe präsentieren sich
Neben diesen „klassischen“ Ausbildungsberufen präsentierten sich auch die drei neuen Ausbildungsberufe Produktionsfachkraft Chemie, Fachkraft für Lagerlogistik sowie Werkfeuerwehrmann/-frau. Letzterer wird erst seit 2015 in Worms angeboten. „Im ersten Lehrjahr lernen wir Grundlagen der Metall- und Holzverarbeitung sowie der Elektrotechnik, ehe dann die Feuerwehr- und Rettungssanitäterausbildung folgt“, erklärt der 23-jährige Feuerwehr-Azubi Marius Helfert, der in Worms gerade sein Wachpraktikum absolviert. „Die Ausbildung macht mir tierisch Spaß. Falls es Mal zu einem Einsatz kommt, darf ich schon jetzt auf den Rettungswagen mitfahren.“
Neben den vielen Mitmach-Aktionen konnten sich die Besucher auch einen Überblick über die weiteren Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten verschaffen, die am Evonik-Standort Darmstadt angeboten werden. Das gesamte Spektrum des Ausbildungsengagements von Evonik, sowie aktuelle Ausbildungsangebote finden sich auf den Karriereseiten im Internet unter www.evonik.de/ausbildung. Eine weitere Möglichkeit bietet auch die Online-Plattform www.blicksta.de, die Jugendliche aller Schulformen bei der Berufsorientierung unterstützt. Ein umfangreiches Informationsangebot zeigt hier jungen Menschen den Weg zu passenden Ausbildungs- und Studiengängen auf.