
Bis auf den letzten Platz gefüllt verzeichnete die Mitgliederversammlung des Fördervereines der Ökumenischen Hospizhilfe Worms eine enorme Resonanz unter ihren Mitgliedern. „Wir können auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, noch nie war die Spendenbereitschaft größer, um die Arbeit der ambulanten und stationären Hospizhilfe zu unterstützen“, berichtete Kathrin Anklam-Trapp als Vorsitzende des eingetragenen Vereines. Hierfür dankte sie allen Beteiligten.
Etwa mit dem Wormser Entenrennen oder dem EWR Crowdfunding erinnerte Kathrin Anklam-Trapp im großen Besprechungsraum des Hochstift Hospizes an viele gelungene Aktionen und Veranstaltungen. Und auch in diesem Jahr stünde einiges auf dem Programm. Geplant sei bereits das Benefizgolfturnier am 24. September. Ein Benefizkonzert zum einjährigen Bestehen des Hospizes im Herbst sei angedacht.
Bei den Vorstandswahlen goutierten die Mitglieder wenig überraschend die gute Arbeit des Vorstandes: Wiedergewählt wurden Kathrin Anklam-Trapp als 1. Vorsitzende, Dr. Ulrike Löffler als 2. Vorsitzende und Steffen Burdack als Schatzmeister. Gemeinsam mit Lars Diemer, Caritasdirektor Caritasverband Worms e.V. und Klaus Engelberty, Leiter des Diakonischen Werkes Rheinhessen, bilden sie somit erneut für drei Jahre den Vorstand des Vereines.
Positive Eindrücke der Gäste
Als letzter Punkt auf der Tagesordnung stellten sich Verena Wolff (Einrichtungsleitung) und Guido Helfert (Pflegedienstleitung) vor. Gemeinsam beantworteten sie die verschiedensten Fragen zu ihrer Arbeit im Hochstift Hospiz.
Ende November zogen die ersten Gäste in das Hospiz ein. Der Betrieb startete mit vier Zimmern. Seitdem ist das Team gewachsen, insgesamt 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit im Hochstift Hospiz beschäftigt. In den kommenden Wochen können erstmals elf Gäste gleichzeitig betreut werden, damit sind beide Stockwerke dann voll ausgelastet.
„Bisher haben wir von Gästen und ihren Angehörigen ausschließlich positive Rückmeldungen bekommen, für die Wormser ist das Hochstift ein Ort ein mit Bedeutung. Viele Menschen sind hier bereits geboren worden und können nun auch ihre letzten Tage hier verbringen“, berichtete Verena Wolff.
Infoveranstaltung geplant
Aufgrund des hohen Anklangs der Mitgliederversammlung sowie der vielfältig gestellten Fragen rund um den Betrieb des Hospizes plant der Förderverein eine Infoveranstaltung.
Beitrag aus der Rubrik