Fr., 04. Oktober 2013, 16:56 Uhr
Erfolgreiches „Wein und Politik“
Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Pfiffligheim, Ralf Henn, konnte eine stattliche Gästeschar begrüßen, die zur traditionellen Veranstaltung „Wein und Politik“ auf den Heinrich-Völker-Spielplatz gekommen waren.
Den politischen Teil bestritt der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Timo Horst, der über aktuelle kommunalpolitische Themen berichtete. Er sprach die Entscheidung zum geplanten Gewerbegebiet „Hoher Stein“ an und betonte, dass der Artenschutz hohen Stellenwert genieße und somit der Verzicht auf die Realisierung des Gewerbegebietes gut begründet sei.
Gleichzeitig entstehe nun aber auch die dringende Notwendigkeit, neue Untersuchungen anzustellen, um geeignete Flächen für Gewerbeansiedlungen ausweisen zu können. Auch zu Fragen des Ortsgeschehens nahm Timo Horst Stellung.
Es seien große Anstrengungen zum Hochwasserschutz unternommen worden, deren Baumaßnahmen nunmehr zum Abschluss gebracht wurden, sodass Hochwasserschäden, die in Pfiffligheim immer wieder auftraten, zukünftig ausgeschlossen seien. Auch die aktuelle Situation beim Turnverein wurde angesprochen. Es wurde versichert, dass alle politischen Möglichkeiten genutzt werden würden, um dem Verein zu helfen.
Die sich anschließende Weinprobe moderierte Ernst-Dieter Neidig, der das Pfiffligheimer Weingut Keller vorstellte und eine Auswahl seiner Weine präsentierte, angereichert mit Informationen zu den Rebsorten und Anbauflächen. Den Abschluss bildete ein Lagrein, für den die Kellers 2010 den deutschen Rotweinpreis erhielten.
In eigener Sache fügte Ernst-Dieter Neidig an, er werde sich für das Amt des Ortsvorstehers bewerben, was von den Anwesenden mit Beifall aufgenommen wurde. Er betonte, er wolle jetzt nicht behaupten, dass er somit „als Nachfolger des Ortsvorstehers gehandelt“ werde, so wie dies die Pfiffligheimer CDU per Pressebericht über ihren Kandidaten mitteilen ließ. Es sei demokratischer Brauch, dass zunächst das Votum der Mitglieder erfolgen müsse und dann sei es im Mai 2014 allein der Wähler, der zu entscheiden habe, wen er für den geeignetsten Kandidaten halte.