
Die Mitglieder der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen Alzey-Worms spendeten jetzt 1.100 Euro für den Lern- und Gedenkort Güterbahnhof an den Förderverein Lern- und Gedenkstätte e.V.
Mit dem Geld soll der Beginn der Bauarbeiten vorangetrieben werden. Insgesamt würden 120.000 Euro benötigt, da der Aufbau und der Unterhalt der Gedenkstätte nicht durchgehend von der Stadt Worms finanziert werden könne, so Reiner Schalk vom „KreisprecherInnen-Ausschuss“ vom „KreisprecherInnen-Ausschuss“ der VVN-BdA Alzey-Worms
Schalk erinnert sich in diesem Zusammenhang an die Verhandlungen, „die noch unser Mitglied Karl Saulheimer, der ehemalige DGB Kreisvorsitzende, mit dem damaligen Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel führte. Zu diesem Zeitpunkt scheiterten diese an der Liegenschaft der DB.“
Die Unterstützung des Bündnisses gegen Naziaufmärsche sowie der unermüdliche Einsatz von Heiner Boegler und nicht zuletzt der finanzielle Anschub durch Spenden anlässlich des Todes von Billa Eichberger am 18. Dezember 2021 hätten dann zur Gründung des Fördervereins im Jahre 2022 geführt. Eichberger habe die Gedenkstätte ebenfalls sehr am Herzen gelegen.
Neben Michael Kissel habe auch der noch amtierende Oberbürgermeister Adolf Kessel das Anliegen unterstützt. So stehe der Platz der Gedenkstätte vor dem Bahnhof jetzt fest. Stählerne Wände, die einen Eisenbahnwaggon darstellen, sollen hier an den Abtransport und die Ermordung von Juden, Sinti, Roma aus Worms in die Konzentrationslagern der Nationalsozialisten erinnern.
Die Mitglieder der VVN-BdA verbinden mit ihrer Spende die Hoffnung, dass sich auch die zukünftige Oberbürgermeisterin Stephanie Lohr für die Gedenkstätte stark macht und dass weitere Spenden auf das Konto DE88 5509 1200 0036 2976 03, Stichwort: Lern- und Gedenkstätte eingehen.
„Erinnern ist das Fundament für das Nie wieder“, so die Überzeugung der VVN-BdA.
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