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  • Sa., 09. Mai 2015, 01:59 Uhr
    Auch die Wormser Bürger gedachten in einer Feierstunde der Toten des Zweiten Weltkrieges

    Erinnerung an das Kriegsende vor 70 Jahren

    Oberbürgermeister Michael Kissel legte im Namen der Stadt einen Kranz am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus nieder. Foto: Gernot Kirch


    VON GERNOT KIRCH Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa und brachte den Menschen des geschundenen Kontinents endlich Frieden und die endgültige Befreiung  vom nationalsozialistischen Terrorregime.

    Fast überall in Europa läuteten vor 70 Jahren die Kirchenglocken und Zivilisten wie Soldaten fielen sich mit Freudentränen um den Hals. Viele Menschen erlebten das Kriegsende jedoch nicht, denn insgesamt starben zwischen 1939 und 1945 durch Kriegseinwirkungen rund 55 Millionen Männer und Frauen. Allein sechs Millionen Juden wurden von den Nazi-Schergen grausam ermordet.

    In Worms erinnerten am Freitag um 13 Uhr am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus zahlreiche Bürger an das Ende des Zweiten Weltkrieges. Oberbürgermeister Michael Kissel hielt eine mahnende Rede, in der er den Bogen vom Kriegsende vor 70 Jahren zu fremdenfeindlichen Tendenzen in Teilen der Bevölkerung in unseren Tagen spannte.

    Hier bedankte er sich auch bei allen Bürgern, die sich am 1. Mai an der Gegendemonstration zur NPD-Kundgebung in der Nibelungenstadt beteiligt und damit ein deutliches Zeichen gegen Rechts gesetzt hatten.

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