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  • Sa., 17. Dezember 2016, 11:38 Uhr
    Friedenslicht aus Bethlehem leuchtet noch bis Weihnachten auch im Wormser Rathaus

    Erinnerung an die Bedeutung des Friedens

    Oberbürgermeister Michael Kissel (3. von links) nahm das Friedenslicht in Empfang von Dekanatsjugendreferent Sebastian Besier, Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)/Katholische Jugendzentrale (KJZ), Sarah Mabou, Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) Stamm Nibelungen, Dekanatsjugendseelsorgerin Sarah Purpus-Menzel, BDKJ, Jörg Bürgis, VCP Stamm Nibelungen und Sebastian Scherrer, BDKJ von links).


    Wie es zu einer guten Tradition geworden ist, überbrachten in diesem Jahr wieder zur Adventszeit junge Menschen der katholischen und evangelischen Jugend sowie der Pfadfinder aus Worms Oberbürgermeister Michael Kissel das Friedenslicht aus Bethlehem, der es stellvertretend für alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung in Empfang nahm. Das Licht wird bis Weihnachten im Rathaus brennen und an die Bedeutung des Friedens für ein gelingendes Zusammenleben erinnern.

    „Wir denken besonders an all jene Menschen, die nicht in Frieden leben können“, erklärte Dekanatsjugendreferent Sebastian Besier von der katholischen Jugend. Viele Menschen, insbesondere im Nahen Osten, seien von Hunger, Gewalt und Not betroffen, wies Oberbürgermeister Kissel auf die angespannte Weltpolitik und die anhaltend katastrophale Lage in Syrien hin. „Was in Aleppo vor den Augen der Weltöffentlichkeit passiert, lässt einem den Atem stocken. Es ist unvorstellbar, welchem Leid die Menschen dort ausgesetzt sind. Dagegen wirken unsere alltäglichen Probleme nichtig und klein“, betonte Michael Kissel und brachte seine Hoffnung auf einen baldigen Frieden für die vom Krieg ausgezehrten Menschen zum Ausdruck. „Manche von ihnen und aus anderen Krisenregionen der Erde finden ihren Weg zu uns und es ist unsere Pflicht, sie in der Tradition der christlichen Nächstenliebe bei uns aufzunehmen“, betonte der Stadtchef. Das Friedenslicht sei ein wichtiges Symbol für den Frieden, machte Michael Kissel deutlich und bedankte sich bei der christlichen Besuchergruppe für die Überbringung.

    Jedes Jahr wird das Friedenslicht aus Bethlehem in die ganze Welt gebracht. Mit dem Flugzeug gelangt es zunächst nach Wien und von dort aus wird es unter anderem nach Deutschland transportiert. „Wir bringen das Licht in zentrale öffentliche Einrichtungen, aber auch in Gottesdienste, evangelische wie katholische. Viele Menschen geben das Licht dann auch privat weiter“, erklärte die Gruppe mit Jörg Bürgis, Sarah Purpus-Menzel, Sebastian Scherrer, Sebastian Besier und Sarah Mabrouk.

    Außerdem wird das Licht in den evangelischen Gottesdiensten zum vierten Advent (Sonntag, 18. Dezember 2016, jeweils um 10 Uhr) in der Lutherkirche, in Pfeddersheim und in Rheindürkheim ausgegeben.

     

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