Jens Guth: SPD-Landtagsabgeordneter besucht vier Wormser Schulen und diskutiert mit Schülern
„Erinnerungsarbeit und Aufklärung in Schulen ist essentiell"
MdL Jens Guth besuchte als erstes die Karl-Hoffmann-Schule und traf im Mehrzwecksaal auf Schüler der Höheren Berufsfachschule, der Fachverkäufer im Nahrungsmittelgewerbe und des Metallbaus.
Der Schulbesuchstag findet seit 2003 traditionell um den 9. November statt. Die Parlamentarier des rheinland-pfälzischen Landtags besuchen in diesem Zusammenhang interessierte Schulen ihres Wahlkreises und informieren Schülern über das geschichtsträchtige Datum und diskutieren mit ihnen über Politik. MdL Jens Guth (SPD), einziger Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Worms, wurde gleich von 4 Schulen – Eleonoren- und Gauß- Gymnasium, Karl-Hoffmann-Schule und BBS-Wirtschaft - angefragt, so dass seine Besuche auf 3 Tage verteilt wurden.
Dadurch hatten über 250 Wormser Schüler die Möglichkeit Einblicke in die Arbeit eines Abgeordneten zu bekommen und mit ihm über Politik und Gesellschaft zu debattieren. Der Gedenktag am 9. November könnte für diesen Anlass nicht passender sein. Die Ideale, für die unsere Demokratie steht, wurden an diesem Tag im Jahr 1938 durch die Reichspogromnacht einerseits auf das grausamste verhöhnt, jedoch 51 Jahre später durch den Fall der Mauer mit Stolz und Mut verteidigt, so Guth.
Legalisierung von Cannabis ebenfalls Thema
Neben Themen wie der Krieg in Europa und dessen Folgen interessierten sich die jungen Menschen vor allem für den Klimawandel, Wohnungsnot, Inflation und Flüchtlingsproblematik. Auch die Legalisierung von Cannabis wurde nicht außen vorgelassen und teils sehr kritisch beäugt.
„Bei so vielen Problemstellungen, die auf die jungen Menschen einströmen und eng mit der politischen Arbeit in Land und Bund zusammenhängen, ist es wichtig, Aufmerksamkeit zu geben, zuzuhören und Antworten parat zu haben. Gerade in Zeiten von Fake News und Desinformation ist es Aufgabe der Politik die Grundlagen der Demokratie und politischen Partizipation nahezubringen.“, findet Guth, der auch vehement für das längst überfällige Wählen ab 16 in Rheinland-Pfalz eintritt. „Schließlich wollen wir die Zukunft gemeinsam positiv gestalten.“