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  • Mo., 10. Juni 2019, 14:11 Uhr
    SSC Trappenberg schickt „Trappi-Flotte“ zu sommerlichen Wassersport-Events beim Wakeboarden, Wasserski fahren und Ritt auf der Banane im Minutentakt den Rhein flussaufwärts und flussabwärts

    Erleben. Erstaunen. Erfrischen.

    Die Flotte des SSC Trappenberg macht im Sommer mobil. Bei den bei Jung und Alt beliebten Sandbank-Events an der Wormser Sandbank im Wäldchen können Wassersportler gleichzeitig auf dem Wakeboard die Welle reiten, dem Wasserski frönen oder auf dem Banana-Boat einfach „nur“ eine Gaudi im kühlenden Nass auf dem Rhein erleben. Foto: Marcus Diehl


    VON JÜRGEN JAAP | Keine Sekunde Stillstand. Jede Minute ein neues Erlebnis. Stunden, die wie im Flug vergehen, die Erstaunen verursachen, die erfrischen. Die Wassersport Sandbank-Events sind aus dem Programm des SSC Trappenberg nicht mehr wegzudenken. „Seit zehn Jahren sind wir hier an der Wormser Wasserbank am Wäldchen mehrfach im Sommer aktiv“, blickt SSC-Wassersportwart Oliver Ruh ein wenig auf die Geschichte seines inzwischen über 900 Mitglieder zählenden Vereins zurück, der zunächst einmal dem Ski- und Snowboardfahren frönte.

    Inzwischen ist der Wassersport ein elementarer Bestandteil der Wormser Winter- und Sommersportler. Mittlerweile „arbeiten“ die SSC’ler alle Aggregatzustände von H2O ab. Auch die Flotte des SSC Trappenberg kann sich durchaus sehen lassen. Neben den drei blau-gelben Motor- und Sportbooten „Trappi 1“, „Trappi 2“ und „Trappi 3“, die mit ihren bis hin zu 350 Pferdestärken starken Motoren erstaunlich hohe Wellen werfen, sorgt das gelbe Bananaboat seit Jahr und Tag für so manchen Farbtupfer bei Rhein-Kilometer 440,5.

    „Der Ritt auf der Welle ist gar nicht so schwer“
    Alle Hände voll zu tun haben Karin Kurkofka und Sandra Ruh vom SSC bei der Anmeldung der Wakeboard- oder Wasserski-Neulinge, der Hilfe bei der Auswahl und dem Anlegen der Neopren-Anzüge und Schwimmwesten. Tobias Mast und Peter Kurkofka lassen als zwei von zehn lizenzierten Bootsfahrern des SSC die Motoren aufheulen. Pascal Krug erklärt als Coach im Boot Jonas Bott, der zum ersten Mal auf ein Wakeboard steigt, die wichtigsten Schritte auf dem Brett, mit dem man im Idealfall seitlich zur Fahrtrichtung bei bis zu satten 35 Stundenkilometern auf der Welle des Schulungsbootes „Trappi 2“ reitet und kreuzt. An einer seitlich angebrachten Stange geht es bei erfrischenden 19,1 Grad Celsius Wassertemperatur los. „Am Anfang bin ich auch mal ins Wasser gefallen“, berichtet der elfjährige Hochheimer Jonas Bott, der sofort begeistert anfügt: „Aber dann hab’ ich das schnell hingekriegt, das ist gar nicht so schwer.“ Weiter geht’s am Seil hinter „Trappi 3“ den Rhein gut einen Kilometer zwischen Wormser Motorsportclub und Wormser Sandbank flussaufwärts.

    Bis zu 70 Wassersportler genießen die sportliche Gaudi
    „Das macht riesig Spaß“, lässt Jonas nach getanem Ritt wissen. An warmen Tagen sind bis zu 70 Wassersportler auf der neun Kilometer langen Strecke bis maximal Petersau unterwegs. Einer davon ist der Mörstädter Andreas Schmidt. „Wakeboarden geht schon in die Arme und Beine. Das Schwierigste dabei ist der Start“, schüttelt der 46-Jährige erst einmal seine Glieder aus. Doch auch für ihn gilt: „Hinter dem Motorboot auf der Welle zu balancieren ist ein sehr schönes Gefühl.“ Übrigens: Wer dieses Gefühl einmal selbst hautnah erleben möchte, hat jeden Dienstag und Mittwoch ab 17 Uhr vom Wormser Faltbootclub aus startend die Gelegenheit, beim „After-Work Wakeboard“ oder „After-Work Wasserki“ auf dem Rhein dem Sonnenuntergang entgegen zu fahren.

     
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