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So., 23. Februar 2014, 10:00 Uhr
Mitgliederversammlung der SPD Rheindürkheim mit Aufstellung der Kandidaten für die Ortsbeiratsliste und den Stadtrat
Erneuerung des Ortszentrums steht im Mittelpunkt
Von links: Gunter Fischer, Hans Steinbach, Berthold Curdes, Dajana Sippel, Nadja Meloth, Herbert Jungnik, Manfred Sippel, Monika Stephan, Stephan Wilhelm, Christoph Sippel (es fehlt Ingo Dörlam)
Bei der Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Rheindürkheim wurden die Kandidatinnen und Kandidaten für die Ortsbeiratsliste und den Stadtrat gewählt. An der Spitze steht erneut Stephan Wilhelm, der gemeinsam mit Monika Stephan und Manfred Sippel auch für den Stadtrat kandidiert.
Gleichzeitig stellte der Vorsitzende Manfred Sippel das Kommunalwahlprogramm der SPD für Rheindürkheim vor. Zentrales Thema ist die innerörtliche Entwicklung des Stadtteils. „Der Kiesplatz soll, nachdem es auf Initiative der SPD gelungen ist, das ,Jahrhundertwerk Hessischer Hof’ zu realisieren, attrakiver gestaltet werden. Hierzu muss die Feuerwehr mit einem neuen Gebäude an den Ortsrand verlagert werden“, so Sippel. Ein wichtiges Anliegen sei es auch das Gleisdreick als reines Wohngebiet zu entwickeln. In diesem Bereich könnte auch ein Nahversorger und altersgerechtes Wohnen angesiedelt werden.
Zusätzliche Bauplätze und Grünanlage Auch die Entwicklung der alten Bahntrasse entlang der Harpener Straße hat für die SPD Priorität. „Hier könnten zusätzliche Bauplätze und Grünanlagen entstehen“, so Sippel. „Der Kreuzungsbereich Donaustraße/Osthofener Straße/ Friedhofsweg soll neu geordnet und mit einem Kreisel aufgewertet werden“, so der Vorsitzende weiter. „Wichtig ist für uns auch in diesem Zusammenhang eine Verbindungsstraße zwischen altem Ortskern und den Neubaugebieten“, ergänzte Stephan Wilhelm. Für Monika Stephan soll die Grundschule erhalten bleiben und zum Ganztagsbetrieb ausgebaut werden. Auch die Beleuchtung des Radweges zwischen „Am Fahrt“ und Dammstraße, der zügige Abschluss der Sanierung der Einsegnungshalle und die eventuelle Einrichtung eine Wohnmobilplatzes auf dem Rhenaniagelände sind für sie wichtige Themen.
Einig waren sich die Genossen, dass der durch Gewerbe, Industrie und Verkehr stark belastete Stadtteil auch zukünftig von den dort erwirtschafteten städtischen Steuereinnahmen profitieren soll. Ebenso will man verhindern, dass in Rheindürkheim zusätzliche Gewerbeflächen als Ersatz für den „Hohen Stein“, wie von der dortigen Bürgerinitiative angeregt, entstehen sollen.