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  • Mo., 26. März 2018, 18:43 Uhr
    Auch in diesem Jahr unterstützt dm in der Klosterstraße die benachbarte DRK-Nichtsesshaftenherberge mit Hygieneartikel im Wert von 1.200 Euro

    Erneut einen kompletten Jahresbedarf gespendet!

    VON ROBERT LEHR 1973 gründete Prof. Götz W. Werner in Karlsruhe ein Unternehmen, das ganzheitliches unternehmerisches und soziales Denken in den Mittelpunkt stellt. „Respekt vor der Individualität des Menschen und vor dem regionalen Umfeld der Märkte“ wurde zur Grundlage für das organische Wachstum von dm-drogerie markt – so das unternehmerische Konzept laut seiner Homepage.

    Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung unterstreicht hier zudem, das man „der beste Händler für drogistische Produkte sein möchte“ und gleichzeitig „einen Beitrag zu einer lebenswerten Gesellschaft leisten“. Dabei sollen sich „die Menschen in der Arbeitsgemeinschaft mit möglichst viel Freiheit und Möglichkeiten zu eigenverantwortlicher Initiative einbringen können und so dieses Einbringen individuell wahrnehmbar machen.“

    Daher ist die Initiative des dm in der Wormser Klosterstraße ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie. Denn bereits im 11. Jahr spendet die Filiale an die Nichtsesshaftenherberge des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in unmittelbarer Nachbarschaft den Jahresbedarf von Toilettenpapier über Duschgel, Shampoo, Zahnpasta bis hin zu Rasierschaum. Auch Waschpulver gehört dazu, denn die Gäste könne in der Herberge auch ihre Wäsche waschen.

    Die hilfreiche Idee hatte Sandra Gotha, deren Ehemann Kenneth schon damals in der DRK-Herberge arbeitete. Der dm-Filialleitung ihrerseits war die Idee sofort sympathisch, und so wurde sie in Abstimmung mit der Karlsruhe Zentrale umgesetzt. In diesem Jahr sind es Artikel im Wert von 1.200 Euro, die am Montagnachmittag an das DRK übergeben wurden.

    Die Wormser DRK-Herberge
    Im Erdgeschoß des Hauses in der Klosterstraße 13 befinden sich die Anmeldung, das Fernsehzimmer, die Küche, der Speiseraum und ein Duschbad mit Toilette. Auch eine kleine Terrasse lädt an warmen Sommerabenden zum „Draußensitzen“ ein. Im ersten Stock gelangt man über einen geräumigen Flur, der auch eine gemütliche Leseecke enthält, in die Schlafräume. Die Zimmer sind sowohl mit Einzel – als auch mit Doppelstockbetten und Spinden ausgestattet. Ebenfalls befinden sich noch zwei weitere Duschbäder und Toiletten auf der Etage.

    Ob als wohnungslos, wohnsitzlos oder obdachlos bezeichnet – in der DRK-Nichtsesshaftenherberge finden Frauen wie Männer ohne Wohnsitz – zumindestens kurzfristig – ein Dach über dem Kopf, Essen, Ansprache, Geselligkeit und Hilfe.

    Eine gut bestückte Kleiderkammer mit Waren für jede Saison ergänzt das Angebot. Die Garage bietet viel Platz, um Fahrräder diebstahlsicher unterzustellen oder diese dort auch zu reparieren.

    Zurzeit sind die Öffnungszeiten täglich von 18 bis 9 Uhr,. Für maximal 5 Tage am Stück oder insgesamt 7 pro Monat übernachten hier derzeit zwischen 12 und 16 Wohnungslose, wobei das Haus unter Tag geschlossen wird. Obwohl die Einrichtung als reine Übernachtungsherberge betrieben wird, sorgen Ehrenamtliche in den Wintermonaten dafür, dass man auch sonntags tagsüber eine Wärmestube anbieten kann. Zum Angebot des DRK gehören ein warmes Abendessen und Frühstück, die Auszahlung von Taschen- und Essengeld für den Folgetag, ein Fernsehzimmer für Raucher und Nichtraucher, Gesellschaftsspiele, Bibliothek und Kaffee gratis. Alkohol und Drogen sind strengstens verboten.

    Darüberhinaus selbstverständlich ist auch die Weitervermittlung zu Beratungsgesprächen und ambulanter medizinischer Hilfe.

    Hygieneartikel gratis erhältlich
    Ein Punkt, der laut Christian Blum vom DRK die hiesige Herberge gegenüber anderen auszeichnet, ist die kostenfreie Ausgabe von Hygieneartikeln. Von daher ist er mit seinem Kollegen Kenneth Gotha umso dankbarer für die Hilfe von dm.

    Kenneth Gotha (links) und Christian Blum (3. von links) von der Nichtsesshaftenherberge danken mit Pralinen und Blumen in dm-Farben bei Christine Strasser (2. von links) und Sandra Gotha (rechts). Foto: Robert Lehr


     

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