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  • Mi., 09. März 2016, 12:17 Uhr
    Ausstellung ist noch bis zum 18. März im 2. OG des Wormser Rathauses zu sehen

    Eröffnung der Ausstellung „1250 Jahre Horchheim“

    Anlässlich der Feierlichkeiten zum 1250-jährigen Bestehen des Wormser Stadtteils Horchheim, wurde am Montag, 7. März, im Rathaus die Ausstellung „1250 Jahre Horchheim“ durch Oberbürgermeister Michael Kissel feierlich eröffnet. Im Beisein einiger Mitglieder des Stadtvorstandes, sowie des Bundestagsabgeordneten Jan Metzler, sprach der Stadtchef dem Heimatverein Horchheim und dessen Vorsitzenden Karl-Heinz Dlugosch, den Sponsoren sowie Volker Janson, Ortsvorsteher von Horchheim, seinen Dank aus.

    „Die Ausstellung ist ein wichtiger Beitrag zu den Feierlichkeiten des 200-jährigen Jubiläums Rheinhessens und eine von 50 Einzelveranstaltungen zu diesem Thema in Worms“, so Kissel. Gezeigt werde ein Querschnitt der Urgeschichte bis zur Gegenwart des Wormser Stadtteils, der mit über 4000 Einwohnern die größte Gemeinde des Eisbachtals sei und bereits im Jahr 766 das erste Mal namentlich im Lorscher Kodex auftaucht. Fränkische Grabsteine aus dem 7. Jahrhundert, eine freundliche Leihgabe des städtischen Museums im Andreasstift, seien hier nur als Beispiel zu nennen. Mit Texten und Bildern werde auch an die Zeit des ersten und zweiten Weltkriegs erinnert, aber auch wie Michael Kissel betonte, „an die Zeit des industriellen Aufschwungs“.

    Exponate früherer Firmen
    Die Ausstellung präsentiert unter anderem Exponate der früher in Horchheim ansässigen Firma Pfeiffer & Diller, die aus den Wurzeln der Zichorie Kaffee-Ersatz herstellte. Auch über den „Sommertag“ und den auch als „Sommerweck“ bezeichneten Dreizack-Weck, sowie den Rechtstreit mit der Firma Daimler, gibt es eine eigene Vitrine. Daimler sah im Dreizack-Weck eine Markenrechtsverletzung des Mercedessterns. Da es den „Sommerweck“ jedoch schon vor dem ersten Automobil gab, wurde die Klage abgewiesen.

    Am Ende seiner Ansprache überreichte Oberbürgermeister Kissel eine Spende an den Heimatverein Horchheim, verbunden mit der Hoffnung die Ausstellung möge rege besucht werden.

    Abschließend bedankte sich Karl-Heinz Dlugosch bei OB Kissel, für die Möglichkeit, die Exponate, Texte und Bilder im Rathaus ausstellen zu dürfen, sowie dem städtischen Museum im Andreasstift, das es ermöglichte die Exponate aus dem 7. Jahrhundert im Rathaus zu zeigen und auch den Mitgliedern des Heimatvereins, welche die meisten Exponate zusammengetragen hatten.

    Noch bis Freitag, 18. März, ist die Ausstellung im 2. OG des Rathauses zu sehen.

     

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