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  • So., 09. April 2023, 18:27 Uhr
    OBERLIGA: In Dudenhofen gibt es eine 0:1 Niederlage

    Erste Niederlage für die TSG

    Hatte in der Schlussphase seine ersten Einsatzminuten in diesem Jahr. Konnte das Ergebnis aber nicht mehr drehen. Nach langer Verletzungspause war die Einwechslung von Vllaznim Dautaj einer der wenigen positiven Augenblicke, im Spiel der TSG. Foto: Felix Diehl


    Von Marcus Diehl › Fünf Spieltage sind der Abstiegsrunde der Oberliga Südwest absolviert. Jetzt erst kassierte die TSG Pfeddersheim, mit dem 0:1 in Dudenhofen ihre erste Niederlage. Das zweite Spiel nacheinander, indem die TSG ohne eigenen Treffer geblieben ist. Beide Male unnötig, aus Sicht der TSG. Wie Zuhause gegen Wiesbach waren genug Chancen für ein Tor zu erzielen, vorhanden. 

    Für Trainer Tobias Ehrenberg ein kleiner Rückschritt im Kampf um den Abstieg: „Jetzt haben wir nur einen Punkt geholt aus den letzten zwei Spielen, sechs Punkte wären auch verdient gewesen und mehr als möglich. Wir müssen regelmäßig punkten, sonst könnte es Probleme geben. Nicht nachlassen, bei den tendenziell schwierigeren Auswärtsspielen, als für die Teams aus der Gruppe Süd.“

    Gleich die erste Szene im Spiel trauern die TSG nach dem Spiel immer noch nach. Lion Schubach setzt mit einer Flanke Sebastian Kaster im Strafraum in Szene und dieser scheitert am Fuß von Torhüter Philipp Schilling. Geht dieser Ball in den Kasten, hätte sich ein ganz anderes Spiel für die TSG entwickeln können. Der FV Dudenhofen ist nicht gerade bekannt dafür, das Spielgeschehen gerne zu gestalten. Sie kommen über den Kampf und einer kompakten Defensive. Es entwickelte sich ein reines Mittelfeldgeplänkel. Der Strafraum war praktisch für beide Stürmerreihen tabu.

    Nur durch zwei Unachtsamkeiten in der TSG Abwehr fiel das entscheidende Tor in der 20. Spielminute. Zuerst wurde der Flankengeber nicht richtig gestört und dann wurde Eric Häussler komplett aus den Augen verloren. Mit einem Kopfball traf er zur Führung der Gastgeber. Erst in der zweiten Hälfte kamen die Pfeddersheimer besser ins Spiel hinein und gleich mit der ersten Chance. Wieder Flanke Lion Schubach, diesmal scheitert Marius Schafhaupt.

    Der FV Dudenhofen, trainiert vom Ex-Pfeddersheimer Steffen Litzel, machte für das Spiel überhaupt nichts mehr. Die volle Konzentration war auf das Verteidigen des eigenen Tores angelegt. Sie standen sehr sicher und haben kompakt den Strafraum abgedeckt. Große Chancen hatte die TSG sich nicht herausspielen können. Sie kreierten auch einfach zu wenige Ideen, um das Bollwerk zu knacken. Das körperbetonte Spiel vom FV zeigte ihre Wirkung. Dazu kamen noch einige Entscheidungen, die nicht für die TSG gepfiffen wurden. Nur eine Doppelchance von Sebastian Kasper konnte notiert werden. Das war einfach zu wenig an diesem Abend. 

    In den nächsten Begegnungen wird es für die TSG nicht einfacher werden. Die Teams werden der TSG nicht den Gefallen machen, auf Teufel komm raus das Spiel zu gestalten. Sie werden eher ihre Defensive verstärken und dafür muss die TSG Lösungen finden. „Hier dürfen wir nicht verlieren. Jetzt kommt mit Morlautern noch ein spielstarkes Team. Das würde uns in die Karten spielen. Ich rechne mit einem ebenbürtigen Gegner. Das wird noch ein hartes Stück Arbeit werden, die Restsaison.“  Noch vier Auswärtsspiele und nur noch drei Heimspiele hat die TSG zu bestreiten und alle Heimspiele gegen direkte Konkurrenten. Am Samstag im Uwe Becker Stadion kommt der SV Morlautern um 15.30 Uhr. Die Gäste stehen, mit einem Punkt weniger, einen Platz hinter der TSG.    
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