Tarifrunde im öffentlichen Dienst: Beschäftigte des Wormser Klinikums stehen hinter ver.di-Forderungen
Erste Streikaktion
Aktive Mittagspause am Freitag vor dem Klinikum.
Mit einer ersten Streikaktion machten Beschäftigte des Wormser Klinikums am 9. März deutlich, dass sie voll und ganz hinter den von ver.di aufgestellten Forderungen stehen. Die Gewerkschaft ver.di fordert 6 Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro. Für die Krankenhäuser will ver.di eine Anhebung des Nachtarbeitszuschlags von bisher 15 auf 20 Prozent durchsetzen, eine Forderung, die von den Pflegekräften, die regelmäßig Nachtarbeit leisten müssen, sehr begrüßt wird. Für einen monatlichen Mindestbetrag hatte sich eine breite Mehrheit der ver.di-Mitglieder ausgesprochen. Auch im Klinikum kommt diese Forderung gut an.
In der ersten Verhandlungsrunde am 26. Februar wurden von Seiten der Arbeitgeber alle Forderungen als unerfüllbar zurückgewiesen. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 12. und 13. März. Die ver.dianer im Klinikum machten deutlich, dass, wenn es nötig sein sollte, für ihre Forderungen
auch auf die Straße gehen.