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  • So., 07. Juni 2020, 11:45 Uhr
    ORTSVERWALTUNGEN: Bürgerservice in Horchheim, Pfeddersheim, Neuhausen und Rheindürkheim ruht / Ortsvorsteher für zeitnahe Wiederaufnahme

    Erster Anlaufpunkt für viele Belangen

    Die Ortsvorsteher fordern eine zeitnahe Wiederaufnahme des Bürgerservices in den Ortsverwaltungen (von links): Jens Thill (Pfeddersheim), Björn Krämer (Rheindürkheim), Uwe Merz (Neuhausen) und Volker Janson (Horchheim).


    Die Anfragen auf den Ortsverwaltungen in Pfeddersheim, Horchheim, Neuhausen und Rheindürkheim nehmen zu. Seit dem 2. Juni ist landesweit das neue System für das Pass- und Meldewesen „VISO“ in Betrieb, aber seither ruht genau dieser Service auf den Ortsverwaltungen in Horchheim, Neuhausen, Pfeddersheim und Rheindürkheim. Dass ein neues System kommt, steht schon seit einigen Monaten fest und dieses ist beim städtischen Bürgerservice im Adenauerring auch planmäßig in Betrieb gegangen. Die zuständigen Ortsvorsteher Volker Janson (Horchheim), Uwe Merz (Neuhausen), Jens Thill (Pfeddersheim), allesamt SPD, und Björn Krämer (Rheindürkheim), CDU, fordern jetzt auch eine zeitnahe Wiederaufnahme des Bürgerservices in den Ortsverwaltungen, denn für die meisten Bürger in den Vororten und gerade für Personen, deren Mobilität eingeschränkt ist, sind die Büros der Ortsvorsteher ungemein wichtig. Sie sind erster Anlaufpunkt für vielerlei Belange. Alleine schon die vorhandenen Parkplätze führen dazu, dass der „Behördengang“ als angenehm empfunden wird.

    OB hat Unterstützung zugesagt

    Nach einem gemeinsamen Gespräch mit dem Oberbürgermeister Adolf Kessel (CDU), welcher selbst viele Jahre Ortsvorsteher in Rheindürkheim war und die dortige Situation bestens kennt, hat dieser seine Unterstützung zugesagt.  Die betroffenen Ortsvorsteher hoffen nun auf eine schnellstmögliche und pragmatische Lösung, zumal die Anfragen täglich steigen. Aufgrund der aktuellen Lage, in der sich einiges an Aufträgen gesammelt hat, wären die Ortsverwaltungen auch eine erhebliche Entlastung für die sowieso schon angespannte Situation beim Bürgerservice im Adenauerring. Ein erster Schritt wäre nun alle betroffenen Kolleginnen für das neue System zu schulen und einen entsprechenden Auftrag an die EDV-Abteilung zur technischen Umsetzung zu erteilen.

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