
Von Marcus Diehl › Das erste Testspiel der TSG Pfeddersheim macht nicht gerade große Hoffnung auf bessere Zeiten. Gegen den Landesligisten SC Ludwigshafen kam nur ein 1:1(0:0) heraus. Das Team von Trainer Marco Streker agierte zwar sehr spielbestimmend und tonangebend, aber viele große Torchancen wurden nicht herausgearbeitet. Die Gäste, die seit dem Winter vom ehemaligen Interimstrainer der Wormatia, John Antuna, trainiert werden, stellten die Abwehrreihe sehr kompakt zusammen. Das machte die junge Truppe sehr clever. Sie gaben keinen großen Platz frei, in dem sich die TSG hätte entfalten können.
In der vorderen Reihe agierten die beiden TSG-Neuzugänge Khaled Abou Daya und Lazar Ilic. Jeweils eine gute Gelegenheit haben sie in der ersten Hälfte liegen gelassen. Nach einigen harten Trainingseinheiten fehlte bei einigen die nötige Frische. In der 61. Spielminute kam Ludwigshafen sogar zur Führung. Bei einer der wenigen Konter durfte Paul Funk den Ball im TSG Tor platzieren.
Doch die TSG schlug nur zwei Minuten zurück. Seinen ersten Treffer im TSG Trikot durfte Lazar Ilic bejubeln. Weitere Treffer kamen an diesem Tag nicht hinzu. Viel Zeit bleibt Trainer Marco Streker eigentlich nicht. Noch zwei Partien zum einstudieren bleiben ihm noch. Am Samstag geht es zu Kickers Offenbach II und eine Woche später kommt der VfR Grünstadt. Mitte Februar steht schon das erste Punktspiel auf dem Plan. In Hauenstein ist das Nachholspiel angesetzt.
Am Samstag hatte der Coach auch nicht seinen kompletten Kader beisammen. Durch Urlaub, Verletzungen oder Krankheit fehlten einige wichtige Akteure wie z.B. Fabio Schmidt und Vincent Haber. Der Kader ist sowieso auf kleiner Kante gesetzt. Das große Verletzungspech darf nicht über die TSG hereinfallen. Auf der Bank durften einige vielversprechende Talente aus der Reserve oder der eigenen Jugend Platz nehmen. Am 16. Februar beginnt das unterfangen Klassenerhalt für die TSG. Bis dahin müssen die Mechanismen zusammenpassen und greifen.