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  • Mo., 31. Juli 2023, 14:03 Uhr
    PATERNUSBAD: Erhalt und Sanierung ist für die Pfeddersheimer SPD wichtigstes Thema

    „Erstes Ziel ist 2024“

    Auch die Wormser SPD freut sich über die Fortschritte bei den Bauarbeiten.

    Dass nach dem Markt die Bagger anrollen, sorgt auch bei der Pfeddersheimer SPD für große Freude: „Endlich geht es los, wir haben lange dafür gearbeitet“, sagt auch Ortsvorsteher Jens Thill. Dass Dezernent Timo Horst diese Zusage auch bei der öffentlichen Sitzung in dieser Woche verkündet hat, ist für ihn ein wichtiges Zeichen: Der lang ersehnte Bau des Sanitär- und Kassengebäudes kann beginnen. Zudem unterstützt die Pfeddersheimer SPD Timo Horst bei dem Plan einer Wiederinbetriebnahme des Bades im kommenden Jahr. Zwar gibt es hier noch die Unsicherheit, ob dies am Ende technisch und finanziell möglich sein wird, aber dies sei der richtige Weg. Die Genossen werden sich mit allen Kräften für eine baldige Wiederinbetriebnahme einsetzen. Schon jetzt gebe es positive Signale, so Thill: „Vielen Dank für die Unterstützung aus dem Wormser Rathaus, aber auch an die Kolleginnen und Kollegen im Gesellschafterausschuss der Freizeitbetriebe, dass die Mittel für eine weitere Prüfung zur Wiederinbetriebnahme 2024 frei gegeben wurden.“ In diesem Zusammenhang seien jetzt schon eine neue Chlordosieranlage bestellt und weitere Maßnahmen eingeleitet worden. „Wenn der erste Bauabschnitt mit dem Sanitär- und Kassengebäude im Frühsommer abgeschlossen ist, sollte natürlich am besten auch ein Badebetrieb möglich sein“, hofft Fraktionsvorsitzende Kareen Kokert. Dass dafür alle selbst Hand anlegen würden, daran lässt sie keinen Zweifel. Zusammen mit dem Förderverein werde man jede denkbare Unterstützung leisten, um die Freizeitbetriebe zu unterstützen.


    Zusammen mit Jonas Deichelmann hat Kokert bei der Aussprache zu den Varianten für den zweiten Bauabschnitt – die komplette Sanierung des Bades und der Technik – etwas zähneknirschend für die zweite Variante votiert – den Kompromiss mit dem teilweise tieferem Becken. „Dafür müssten wir dann aber die Wasserfläche verkleinern, was für uns ein Wermutstropfen ist“, erklärt Deichelmann. Trotzdem sei das wichtigste, das Bad für die nächsten Generationen zu erhalten: Im Hinblick auf die Ortsgemeinschaft, den Klimawandel und Hitzeaktionsplan sowie das Schwimmenlernen überhaupt.


    Mit diesem Argument hatte Heidi Lammeyer für Variante eins geworben, da nur diese den völligen Unterschied zum Angebot im Heinrich-Völker-Bad darstellt. Und dass die Kosten für die „freiwilligen Leistungen“ der hochverschuldeten Stadt mit Argusaugen betrachtet werden, gehört mit zur Wahrheit.


    Heißt also: Alle Kräfte aktivieren. Zunächst für das Anbaden im nächsten Jahr, danach für die politische Zustimmung zur Sanierung im Bund. „Dass dies Jahre dauern kann, zeigt umso deutlicher, wie wichtig es ist, dass wir alle hinter dem Paternusbad stehen“, betont Jens Thill mit Blick auf die Bürgerinnen und Bürger sowie alle Fraktionen und Ebenen.

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