Do., 27.08.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Do., 02. Februar 2017, 10:31 Uhr
    Das Ehrenamtsprojekt „die Wichtel von Eich“ findet interessierte Nachahmer

    Es gibt nichts Gutes - außer man tut es!

     




    In Kooperation mit dem Pflegestützpunkt und der Gemeindeschwester+ in Osthofen, hatte Werner Krebs, Seniorenbeauftragter der VG Eich und Mitinitiator der „Wichtel“,  eingeladen.

    Unter dem Motto " Es gibt nichts Gutes - außer man tut es!" trafen sich die „Wichtel“ zu einem ersten Erfahrungsaustausch. Nach 50 Tagen seit dem Start im Dezember trafen sich fast alle Mitwirkenden und neue Interessenten in Marie's Scheune, Alsheim.


    Dieses sehr gut angenommene Ehrenamtsprojekt findet gute Resonanz und eine hohe Akzeptanz in der Verbandsgemeinde (VG) Eich bei den Seniorinnen und Senioren. 


    Ziel ist es, niedrigschwellige Hilfe anzubieten (z.B. Einkaufshilfe, Arztfahrten, Besuchsdienst usw.), das den Menschen bei kleineren Schwierigkeiten, die keine fachlichen Voraussetzungen benötigen, Hilfe im Alltag ermöglicht. Es soll keine Konkurrenz zu den vorhandenen Dienstleistern werden.


    Dieses Engagement dient hilfsbedürftigen Seniorinnen und Senioren und endet da, wo professionelle Hilfe beginnt.


    Zu den nahezu 20 Wichteln gesellten sich auch eine weitere Interessentin aus Alsheim und 2 sich als „rüstige Frührentner“ bezeichnete Worms-Wiesoppenheimer, die ein ähnliches Projekt dort aufziehen möchten. Hierzu hatten sich beide Interessierte viele Notizen gemacht und es wurden offene Fragen beantwortet.


    Bei diesem Treffen in gemütlicher Runde trug jeder seine bisherigen Kontakte und Erfahrungen ein. Nun wurde deutlich, dass die Ehrenamtlichen auch ortsübergreifend wirken und trotz der kurzen Zusammenarbeit gut miteinander kooperierten.


    Das Projekt wird bereits  gut angenommen. „Wir hatten bisher etwa zehn Vermittlungen und hoffen, dass es noch mehr werden“, sagte Werner Krebs. „Wir müssen noch Aufklärungsarbeit leisten, denn erfahrungsgemäß ist vor allem bei Senioren die Hemmschwelle groß, Hilfe anzunehmen.“ Aus ihren täglichen Erfahrungen konnten Sabine Scriba, Gemeindeschwester+ und Katharina Bock, Pflegeberaterin, beide Osthofen dieses bestätigen.


    Seniorinnen und Senioren, die Hilfe in Anspruch nehmen wollen, können sich jederzeit bei den Ansprechpartnern melden, ebenso „neue Wichtel“. „Hier ist jeder angesprochen, der Zeit und Interesse hat“, so der Seniorenbeauftragte.


    Er hat übrigens auch angeregt, dass die Wichtel für Fahrten anstatt des privaten PKW den Bürgerbus nutzen können, wenn dieser von ihm bereits im Mai 2016 initiierte Investition ab Frühjahr/Sommer 2017 in der VG Eich verfügbar ist. „Weiterhin wollen wir die Jugend einbeziehen, beispielsweise könnten sie für ein Taschengeld den Rasen mähen“. 


    Ein Zukunftswunsch für den Seniorenbeauftragten ist die Entwicklung alternativer Wohnformen für Senioren wie zum Beispiel ein Mehrgenerationenhaus oder selbstverwaltetes Seniorenhaus. „Dazu wird es demnächst einen Fragebogen geben: Wie wollen Sie wohnen“? Nach etwa 1 ½ Stunden verabschiedeten die Initiatoren alle Wichtel nach diesem ersten gemütlichen Treffen und kündigte ein Folgetreffen im März/April an.


    Ansprechpartner für das „Wichtel“-Projekt:
    Werner Krebs, Seniorenbeauftragter, Telefon 06246/6542, mail: w.u.g.krebs@outlook.com;
    Katharina Bock, Tel.: 06242-9907631, mail: katharina.bock@pflegestuetzpunkte.rlp.de;
    Sabine Scriba, Gemeindeschwester+,Telefon  06242/9127706, mail: scriba.sabine@alzey-worms.de.

    Beitrag aus der Rubrik

    » Aus dem Nibelungenland
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige TicketshopAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige das Wormser
    Anzeige Klinikum Worms - Tag der offenen TürAnzeige AmtsblattAnzeige Tip Südhessen