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Europa wirkt bis in die Kommunen

Europafrühschoppen mit Tabea Rößner (MdB Bündnis 90/Die Grünen) bot die Möglichkeit zum vielfältigen Austausch

„Schön, dass Sie alle gekommen sind! Schön, dass auch die Sonne jetzt da ist!“, begrüßte die Frontfrau der Stadtratsfraktion der Bündnis 90/Die Grünen Worms, Katharina Schmitt, die teilnehmenden Gäste zum „Europafrühschoppen“ am Muttertag auf dem Karlsplatz. Die Vielfalt Europas im Blick, freute sie sich über die Teilnahme von Mitgliedern der Gruppe „Pulse of Europe“ und ermunterte diese ihre Redebeiträge im weiteren Verlauf der Veranstaltung gerne auch mit Elementen anderer Sprachen zu schmücken. Marianne van der Beek, Herrnsheimer Ortsbeiratskandidatin für die Grünen und Mitglied bei „Pulse of Europe“ gab eine niederländische Kostprobe ab und beschrieb die Bedeutung Europas aus Sicht der in vielen europäischen Ländern beheimateten und international vernetzten Sozialarbeiterin und Projektleiterin.

Wolfgang Klemm, Lehrer am Eleonoren-Gymnasium, Mitglied von „Pulse of Europe“ und Projektleiter im EU-Bildungsprogramms Comenius warf sein Augenmerk speziell auf den kulturellen Austausch, das gemeinsame Lernen und die Friedensarbeit – auf französisch und deutsch.

Dr. Christiane Dümmler, Professorin für Sprachen an der Hochschule Worms, unterstrich, teils auf spanisch, dass auf dem so internationalen Pflaster der Wormser Hochschule die Außensicht oft auch den Europäer*innen wieder die Augen öffnet für Chancen Europas.

In bekannter Leidenschaft präsentiert

Die aus Mainz angereiste Hauptrednerin, Bundestagsabgeordnete der Bündnis 90/ Die Grünen Tabea Rößner, sprach zum Nutzen, den jeder einzelne von Europa hat: über 70 Jahre Frieden, Klimaschutz, Gewässerschutz und ein europaweiter Datenschutz waren nur einige der Themen, die sie in bekannter Leidenschaft präsentierte. Hier trage die EU durch Schaffen von verbindlichen Richtlinien dazu bei, die Grundlagen zur Gestaltung unseres Lebens überall in Europa auf vergleichbare Standards anzuheben. Gleichzeitig kritisierte sie, dass seitens der Bundesregierung die Umsetzung dieser Richtlinien oftmals hinausgezögert würden. Auch Richard Grünewald, Vorsitzender der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, verwies auf den Wert europäischer Regelungen. Umweltschutz, so nannte er ein Beispiel, mache nicht an Grenzen halt.

„Was nützt es, wenn ein Land Abwasser klärt, das in einen Fluss geleitet wird und das andere Land, durch das der Fluss läuft, es eben nicht tut?“ Die Verpflichtung EU-Richtlinien umzusetzen, führe zu Verbesserungen, die bis hinein in die Kommunen wirken. So unterstrich Grünewald am Beispiel Eisbach den Gewässerschutz: „Renaturierung, eine verbesserte Wasserqualität und sich verbessernde Artenvielfalt sind heute dort sichtbar.“

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Geschrieben in Worms und Ortsteile

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