Das mittelalterliche Spectaculum in Worms erlebte ein wechselvolles Wochenende
Evakuierung am Samstag - Sonnenschein am Sonntag
Das Vollkontaktturnier zog wieder viele Besucher an und bot spannende Kämpfe. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die schweren Gewitter mit teilweise heftigen Sturmböen zogen am Samstag auch über Worms hinweg und bescherten dem mittelalterlichen Spectaculum am Samstagabend ein dramatisches Ende. Aufgrund einer Unwetterwarnung der Stufe 3 entschlossen sich die Verantwortlichen gegen 17.30 Uhr alle Teilnehmer zu evakuieren, da Blitzeinschläge im Bereich des Wäldchens und wohl auch herabstürzende Bäume und Äste befürchtet wurden. Rund 8.000 Menschen mussten daraufhin innerhalb kürzester Zeit das Wäldchen verlassen. Gegen 18 Uhr war der Platz geräumt. Passiert ist aber zum Glück nichts und niemand kam zu schaden.
Nachdem sich die Gewitter verzogen hatten, konnten die Teilnehmer, die auf dem Platz übernachten wollten, am Samstag gegen 19 Uhr in ihre Zelte zurückkehren.
Sonntag mit Sonnenschein
Der Sonntag bot dann zunächst sonniges, aber schwüles Wetter. Viele Besucher pilgerten ab morgens ins Wäldchen, um sich das mittelalterliche Treiben anzuschauen. Besonders beliebt waren die große Feldschlacht sowie das Vollkontaktturnier der Ritter. Aber auch Musik, historische Kräuterführungen, Medizin des Mittelalters, Handwerkskunst, kulinarische Leckereien und die Raufballvorführung des Wormser Rugbyclubs erfreut sich großer Beliebtheit.
Insgesamt wurden an den drei Tagen rund 20.000 Besucher gezählt. Lesen Sie am Mittwoch im Nibelungen Kurier einen ausführlichen Bericht über die Evakuierung des Samstagabends sowie eine Gesamtbilanz des Spectaculum.