In der Zeit der B9-Vollsperrung vom 21. bis 31. Juli stellt die Werksfeuerwehr Kräfte für etwaige Einsätze im Wormser Norden
Evonik Werksfeuerwehr unterstützt Stadt in kritischer Phase
Auf gute Zusammenarbeit! Von links: Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, Oberbürgermeister Michael Kissel, Standortleiter Dr. Robert Weber, Leiter der Werksfeuerwehr Thorsten Edling und Stadtfeuerwehrinspekteur Klaus Feuerbach. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Aufgrund von massiven Straßenschäden wird die Bundesstraße 9 im Wormser Norden vom 21. bis zum 31. Juli 2017 zwischen der Eisenbahnunterführung auf Höhe des Schnellrestaurantes McDonald und der Brücke über die Pfrimm komplett saniert. Dies hat zur Folge, dass die B9 zwischen der Petrus-Dorn-Straße und dem Gewerbegebiet Gallborn in dem genannten, zehntägigen Zeitraum total gesperrt wird. Was für Autofahrer ärgerlich ist, könnte im Brandfall für Betroffene in Rheindürkheim und Ibersheim fatale Folgen haben, da die Feuerwehr von der Hauptwache in der Kyffhäuerstraße aus nicht rechtzeitig am Einsatzort sein kann. Um dieser Gefahr vorzubeugen, hat die Feuerwehr der Stadt Worms nun Absprachen mit der Werksfeuerwehr von Evonik Industries zur Unterstützung getätigt.
Evonik stellt Kräfte
Am Dienstagabend stellten der Stadtfeuerwehrinspekteur Klaus Feuerbach und der Leiter der Werksfeuerwehr, Thorsten Edling, gegenüber der Presse die Einzelheiten der Absprachen vor. So wird die Evonik-Werksfeuerwehr in den zehn Tagen vom 21. bis 31. Juli stets mit einem Löschzug, bestehend aus drei Mann und einem großen Fahrzeug, bereit stehen, um im Brandfall sofort nach Ibersheim oder Rheindürkheim ausrücken zu können. Nach der Planung würde zunächst die Werksfeuerwehr bei einem denkbaren Brand oder Unfall in einem der beiden nördlichen Stadtteile eintreffen und rasch Maßnahmen ergreifen, bevor die Berufsfeuerwehr aus Worms Mitte den Brandherd erreichen. Zudem wäre natürlich die Freiwillige Feuerwehr aus Rheindürkheim im Einsatz.
Vorausschauende Planung
Niemand hofft, dass solch ein Szenario eintrifft, aber es ist beruhigend, mit welcher Sorgfalt für etwaige Schadensfälle vorgeplant wird. Neben der Unterstützung mit der Feuerwehreinheit wird Evonik Industries die Wormser Feuerwehr in den zehn Tagen auch dadurch unterstützen, dass städtische Löschzüge von der Kyffhäuserstraße kommend bei der Fahrt nach Rheindürkheim durch das Evonik Werksgelände im Wormser Norden fahren dürfen.
35 Berufsfeuerwehrleute
Oberbürgermeister Michael Kissel und Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek bedankten sich beim Standortleiter von Evonik Industries Worms, Dr. Robert Weber, für die Unterstützung in der Phase der Komplettsperrung der B9.
Die Werksfeuerwehr von Evonik besteht in Worms aus 35 Berufsfeuerwehrleuten, die an 7 Tagen 24 Stunden einsatzbereit sind.