Von Rudolf Uhrig › In Deutschland, aber auch in ganz Europa erleben wir eine politische sowie energiewirtschaftliche Zeitenwende. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die daraus resultierende Energiekrise machen den Schulterschluss zwischen Politik und Wirtschaft unabdingbar. Mit steigenden Energiepreisen für Endkunden sind gesellschaftliche Spannungen nicht auszuschließen. Ebenso sind auch Energiedienstleister von den Preisanstiegen an den Großhandelsmärkten durch deutlich erhöhte Einkaufspreise betroffen, wodurch die Daseinsvorsorge, die das EWR seinen Kundinnen und Kunden zusichert, in Gefahr gerät. Wie sich die Energiewirtschaft im Schulterschluss mit der Politik weiterentwickeln kann und inwiefern gesellschaftliche Spannungen den Transformationsprozess der Energiewirtschaft beeinflussen, waren die Hauptthemen beim diesjährigen Zukunftsforum zu dem die EWR AG ins Wormser Festhaus eingeladen hatte.
„Mit großer Erleichterung“ so der Vorstandssprecher Stephan Wilhelm, „habe man die politische Entscheidung der Bundesregierung hinsichtlich des Beschusses eines Energiepreisdeckels der am Nachmittag in Berlin verkündet wurde, aufgenommen. Allerdings, stünde die Ausgestaltung noch aus“, so Wilhelm.
Rund 300 Kommunalvertreter folgten der Einladung der EWR AG zum EWR-Zukunftsforum. Im Rahmen des 17. Demokratie-Tages des Landes Rheinland-Pfalz wurden in spannenden Vorträgen von Stephan Wilhelm, dem EWR-Vorstandssprecher sowie des Chefredakteurs der Zeitschrift „KOMMUNAL“, Christian Erhardt, aber auch der prominenten Schirmherrin, der Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die Themen der aktuellen energiewirtschaftlichen Entwicklung erörtert und interpretiert. Das Thema war im Anschluss auch Gegenstand einer lebhaften Talkrunde unter der Moderation von Markus Appelmann.
Neben dem Hauptprogramm gab es für alle Teilnehmer auch Einblicke in die tägliche Arbeit der EWR AG. So wurden unter anderem die Themen Energiedienstleistungen, Innovationen, Windkraft- und Fotovoltaikanlagen und die EWR-Crowd vorgestellt. Große Beachtung fand auch das von Leiter Eric Müller vorgetragene Thema der Nachhaltigkeit das mit eigenen Ausstellungsständen visualisiert wurde.
Dirk Stüdemann, Vorstandsmitglied der EWR AG führt weiter aus: „Mit unseren Investitionen in beispielsweise PIONEXT GmbH und entsprechend in erneuerbaren Energien, bieten wir unseren Kommunen die Möglichkeit die Energiewende vor Ort – in der eigenen Kommune – voranzutreiben, wodurch wiederum ein weiteres Puzzleteil zur erfolgreichen Transformation des Energiesystems hinzukommt. In der aktuellen Zeit ist es wichtig, schnell und zeitgemäß zu denken. Hierzu bedarf es einer engen Abstimmung zwischen Wirtschaft und Politik, um gemeinsam die richtigen Entscheidungen zu treffen.“ Sein Fazit: Die gesellschaftliche Kompromissbereitschaft ist die wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende.
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