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  • So., 03. Juni 2018, 18:29 Uhr
    KHSW in Worms wirbt für die duale Berufsoberschule und die Fachschule

    Fachabi und gleichzeitig Geld verdienen

     „Das ist doch die Berufsschule im BIZ“ sagen viele, wenn sie auf die Karl Hofmann-Schule Berufsbildende Schule Worms angesprochen werden. Dabei ist dies nur eines der vielen Angebote, zur Erreichung schulischer Abschlüsse“, sagt Christian Roßmann, Leiter der dualen Berufsoberschule und der Fachschule Automatisierungstechnik. „Häufig kennen Azubis und Absolventen einer beruflichen Ausbildung diese beiden Bildungsgänge und die damit verbundenen Abschlüsse gar nicht.“


    Dabei sind die Zugangsvoraussetzungen nach dem Besuch des 10. Schuljahres oft bereits erfüllt. Denn für die duale Berufsoberschule benötigt man zunächst den „qualifizierten Sekundarabschluss I“, also den Realschulabschluss. Wenn man sich jetzt entweder in einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung befindet oder nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung berufstätig ist, dann kann es loslegen. „So kann man tagsüber berufstätig sein und Geld verdienen während man abends innerhalb von zwei Jahren das Fachabitur erreichen kann.“ Damit hat man anschließend neben der finanziellen Unabhängigkeit auch die Möglichkeit an einer Fachhochschule zu studieren oder an der Berufsoberschule II das Abitur zu machen“.


    Obwohl die duale Berufsoberschule gemeinsam mit der BBS Wirtschaft in Worms angeboten wird, sinkt die Zahl der Anmeldungen in den letzten Jahren allerdings. „Dabei werden hier nur allgemeinbildende Fächer unterrichtet, die von der Berufswahl unabhängig sind. Wer also die Voraussetzungen erfüllt, kann sich anmelden.“


    Wer vorrangig seine beruflichen Aufstiegschancen verbessern möchte und gleichzeitig an einem der Fachhochschulreife gleichwertigen Abschluss interessiert ist, kann in der Fachschule Automatisierungstechnik den Abschluss zur Technikerin bzw. zum Techniker machen.


    Dieser in Teilzeitform organisierte Bildungsgang läuft an zwei bis drei Abenden regulär vier Jahre lang und endet mit einem Abschlussprojekt. Christian Roßmann verdeutlicht: „Wer in einem technischen Berufsfeld tätig ist, hat mit dem Technikerabschluss eine große Auswahl an attraktiven Stellenangeboten und kann sein Gehalt aufbessern“ Auch die vielen Abende, die man dann in der Schule verbringt, werden schnell nicht mehr als so schlimm empfunden. „Spätestens nach dem ersten Jahr, hat sich eine so enge und gemeinschaftliche Klassengruppe gebildet, dass es richtig Spaß macht, gemeinsam Dinge zu entdecken und neues zu lernen.“


    Aber auch hier schrumpft die Zahl der Anmeldungen in den letzten Jahren, obwohl der Arbeitsmarkt mehr solche Fachkräfte benötigt.


    Getreu dem Motto der KHSW: „Alles ist drin“, ist jetzt der richtige Zeitpunkt sich dafür anzumelden.

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