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  • Mo., 05. Oktober 2015, 17:52 Uhr
    Vorübergehende Stromversorgung für die Flüchtlings-Notunterkunft in Alzey durch die Fachgruppe Elektroversorgung sichergestellt / Ehrenamtliche Helfer gesucht

    Fachgruppe Elektroversorgung des THW OV-Worms nachalarmiert

    Die Fachgruppe Elektroversorgung des THW Worms stellte für eine Flüchtlings-Notunterkunft in Alzey vorübergehend die Stromversorgung sicher.


    In der Volkerstadt Alzey ist übers Wochenende eine Flüchtlings-Notunterkunft für ca. 500 Flüchtlinge  entstanden. Von Anfang an arbeitete das Deutsche Rote Kreuz Hand in Hand mit den Kräften von THW, der Freiwilligen Feuerwehr, der Bundeswehr und der Polizei eng zusammen. So wurde die Flüchtlings-Unterkunft am Wochenende eingerichtet und am Sonntagabend in Betrieb genommen. Im Auftrag des Ministeriums für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz haben die DRK-Kreisverbände Mainz-Bingen und Kirchheimbolanden den Betrieb dieser Notunterkunft übernommen. Da es bis zur Inbetriebnahme am Sonntagabend nicht möglich war, die Notunterkunft die auch aus zwei kurzfristig aufgebauten Großzelten bestand, über das öffentliche Stromnetz zu versorgen musste vorübergehend die Stromversorgung über einen mobilen Stromerzeuger sicher gestellt werden.

    Dazu wurde am Sonntag die Fachgruppe Elektroversorgung des THW OV-Worms nachalarmiert. Die Fachgruppe ist unter der Einsatzleitung vom Gruppenführer Frank Wagner gegen 15 Uhr nach Alzey ausgerückt. Dort angekommen mussten die Versorgungskabel ausgebracht werden und das große Notstromaggregat mit einer Leistung von 200 KVA in Betrieb genommen werden. Pünktlich bis zum Eintreffen des ersten Flüchtlingsbusses um 18 Uhr war die Stromversorgung sichergestellt. Über den Abend, die ganze Nacht Montagmorgen war das Aggregat dann in Betrieb. Im Anschluss soll der Stromanschluss ans öffentliche Stromnetz erfolgen. Ist das der Fall, kann das Notstromaggregat aus Worms wieder zurück und der Einsatz soll dann beendet sein.

    Etwa 100 Helferinnen und Helfer der unterschiedlichsten Organisationen waren gemeinsam im Einsatz um die Unterkunft für die ankommenden Menschen vorzubereiten. Nach dem die ersten Bewohnerinnen und Bewohner in der Unterkunft in Alzey eingetroffen sind, übernimmt das Deutsche Rote Kreuz die Betreuung und Versorgung der Flüchtlinge. Nach dem großen Einsatz der Fachgruppe Logistik-Versorgung anfangs September in einer Flüchtlings-Notunterkunft in Idar-Oberstein ist das jetzt der zweite Einsatz für das THW-Worms in Sache Flüchtlingshilfe. Wer das THW bei seiner ehrenamtlichen Arbeit unterstützen möchte, kann sich jederzeit unter der Telefonnummer 0170/3350311 an Zugführer Karl Bärsch wenden.

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