Do., 24.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mi., 10. Juni 2015, 08:38 Uhr
    SPD-Fraktion beantragt zentrale Anlaufstelle für Familien und Anträge / Behördengänge für Familien mit Kind vereinfachen

    Familienfreundlicher werden

    „Gerade dann, wenn ein Kind ganz frisch in eine Familie hinein geboren worden ist, sollten Eltern eigentlich ihre Zeit besser nutzen können, als zu vielen verschiedenen Ämtern laufen zu müssen“, begründet SPD-Fraktionsvorsitzender Timo Horst einen neuen Vorstoß seiner Fraktion im Wormser Stadtrat. Ein sogenanntes Familienbüro als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Familie, wie es in vielen Kommunen bereits eingerichtet worden sei.

    Ämterlauf nach der Geburt beenden
    Kaum sei ein Kind auf der Welt, folge ein Ämterlauf – denn so müsse das Kind zum Beispiel angemeldet werden. Anschließend gelte es, schnellstmöglich den komplizierten Elterngeldantrag auszufüllen. Bald darauf folge die Suche nach einem Betreuungsplatz beziehungsweise die Beantragung des Kita-Platzes. Für Eltern in unterschiedlichen Situationen kommen laut Horst noch andere Ämtergänge hinzu, etwa um Wohngeld zu beantragen. Für all diese Dinge sind jeweils unterschiedliche Ämter zuständig.

    „Im Familienbüro sollen Eltern von nur einer Stelle zu den unterschiedlichsten Angeboten beraten werden und ihre verschiedenen Anträge auch alle nur an dieser einen Stelle abgeben können“, erläutert Patricia Sonek als maßgebliche Initiatorin des Antrags der Wormser SPD-Fraktion. Außerdem sollen sie Hilfe bei der Antragsstellung bekommen und darüber informiert werden, welche Möglichkeiten ihnen noch offen stehen, unterstützt zu werden.

    Meldesystem für freie Kita-Plätze
    „Außerdem wollen wir ein Meldesystem für freie Kita-Plätze, das auch die Kitas der freien Träger wie zum Beispiel der Kirchen beinhaltet“, fordern Sonek und Horst. Bei der Vielzahl an Kindertagesstätten von unterschiedlichen Trägern sollte die gute Vernetzung am besten in Form einer einheitlichen Online-Anmeldemöglichkeit intensiviert und das Anmeldeverfahren für Kita-Plätze vereinfacht werden. Ergänzend solle seitens der Stadt geprüft werden, welche weiteren Servicedienste online für einen hilfreichen Zugang verfügbar gestellt werden könnten, um zermürbende Behördengänge mit Kleinkindern der Vergangenheit angehören zu lassen.

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige das WormserAnzeige Tip Südhessen
    Anzeige GABOAnzeige AmtsblattAnzeige Ticketshop