
Mit einem feierlichen Bandschnitt ist die neue Wochenbettstation des Klinikums Worms offiziell am Freitag eröffnet worden. Gemeinsam durchschnitten Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Prof. Dr. Thalia Erbes, Klinikgeschäftsführer Daniel Herke und Pflegedirektorin Brigitte Ahrens-Frieß sowie Oberbürgermeister Adolf Kessel und Aufsichtsratsmitglied Jens Guth das Band und gaben damit symbolisch den Startschuss für die neuen Räumlichkeiten der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Haus 2.
Die neue Wochenbettstation verfügt über 35 Betten in 27 Zimmern, darunter 19 großzügige Familienzimmer. Hier werden sowohl Schwangere betreut, die bereits vor der Geburt einen stationären Aufenthalt benötigen, als auch Mütter und ihre Neugeborenen nach der Entbindung. Die hellen, modern gestalteten Zimmer bieten werdenden Müttern ebenso wie Familien nach der Geburt eine angenehme Umgebung und viel Raum für eine individuelle Betreuung.
„Wir stehen für eine familienorientierte Geburtshilfe, bei der die Bedürfnisse von Mutter, Kind und Familie im Mittelpunkt stehen. Dazu gehört für uns ganz besonders, Eltern und ihrem Neugeborenen von Anfang an möglichst viel gemeinsame Zeit zu ermöglichen“, erklärt Prof. Dr. Thalia Erbes. „Bei uns können Mutter und Kind rund um die Uhr zusammenbleiben. Unsere großzügigen Familienzimmer ermöglichen es zudem, dass auch der Partner die erste gemeinsame Zeit auf der Wochenbettstation miterleben kann. Die neuen Räumlichkeiten unterstützen dieses Konzept nun noch besser. Gleichzeitig liegen Kreißsaal, Wochenbettstation und Neonatologie jetzt räumlich eng beieinander. Das schafft kurze Wege und gibt Familien die Sicherheit, dass Mutter und Kind bei Bedarf schnell und umfassend medizinisch versorgt werden können“.
Neben der modernen Ausstattung ist vor allem die neue räumliche Anbindung ein großer Vorteil. Der Kreißsaal befindet sich weiterhin im Haupthaus des Klinikums, ist nun jedoch über einen direkten Verbindungsgang mit der Wochenbettstation in Haus 2 verbunden. Auch die Neonatologie befindet sich in unmittelbarer Nähe, damit liegen die Bereiche, die Mutter und Kind rund um die Geburt betreuen, jetzt noch enger beieinander.
Gerade wenn ein Neugeborenes nach der Geburt zusätzliche medizinische Betreuung benötigt, sind die kurzen Wege von besonderer Bedeutung. Geburtshilfe und Kinderklinik können eng zusammenarbeiten, während gleichzeitig die räumliche Nähe zwischen Mutter und Kind bestmöglich erhalten bleibt.
„Diese Investition ist für uns ganz bewusst ein wichtiger Beitrag zur Zukunft unserer Geburtshilfe“, sagt Klinikgeschäftsführer Daniel Herke. „Mit der engen räumlichen Verbindung von Kreißsaal, Wochenbettstation und Neonatologie schaffen wir Strukturen, von denen Familien ebenso profitieren wie unsere medizinischen Teams. Für uns als Klinikum ist das ein wichtiger Schritt, um die Geburtshilfe am Standort Worms weiter zu stärken und auch künftig eine umfassende Versorgung von Mutter und Kind auf hohem Niveau anbieten zu können.“
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