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  • Mo., 30. Januar 2023, 19:14 Uhr
    WORMSER NARHALLA: Beeindruckender Start in die Kampagne / Damensitzung begeistert das Publikum im Vereinsheim / Noch Karten für den 5. Februar erhältlich

    Fastnacht, wie sie Spaß macht

    Die „Boygroup“ mit Samuel Debus, Jonathan, Benedict und Valentin Schulz (von links).


    Mit einer fulminanten Darbietung startete die Wormser Narrhalla von 1840 e.V. in die laufende Fastnachtskampagne. Erstmals gehen die Damensitzungen im Vereinsheim des Traditionsvereins über die Bühne und die Besucher waren von Anfang begeistert und gefesselt von der Atmosphäre. Nicht nur deshalb dankten die beiden Sitzungspräsidenten Uwe-Volker Schulz und Patric Heischling den vielen fleißigen Aktiven, die den Saal in diese stimmungsvolle Narrhalla verwandelten konnten.

    Das abwechslungsreiche Programm des ältesten Wormser Fastnachtsvereins wird traditionsgemäß vom Protokoller eröffnet. Rolf Wulf wusste sofort, wie er die Narren auf seine Seite zog und setzte wohl gekonnt die Seitenhiebe gegen die große Welt- und Bundespolitik.

    Auch die beiden Bänkelsänger Lothar Ohl und Patrick Bach hatten aktuelle Ereignisse auf ihrer Liste, womit sie den Saal zum Lachen und Schunkel trieben.

    Natürlich kommt bei der Narrhalla auch der Kokolores nicht zur kurz. Sabine Hartig und Pia Weil berichten so von ihren Problemen, mit dem Zug zum Flughafen zu kommen und bei Jeanine Emans-Heischling und Philipp Emans geht der Fernseher nicht mehr, was ebenfalls zu ulkigen Dialogen führt. Beide Darbietungen wurden mit lang anhaltendem Beifall gefeiert. Gleiches gilt auch für die „Tanzstunde“, bei der der typische Geschlechterstreit von Christiane und Lothar Ohl zeitweise auf der Tanzfläche ausgetragen wurde. Und auch die Schilderungen vom Wormser Oktoberfest, bei der Claudia Diehl und Pia Weil die Narrhallesen ins Festzelt entführten, ließen die Herzen der Kokolores-Fans höherschlagen.

    Benedict Schulz als Gemälde
    Benedict Schulz lieferte einen besonderen Höhepunkt ab: Er stellte das Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Mulch da und berichtete nach Ende der Ausstellung von seinen Erlebnissen – Eine fastnachtliche Glanzleistung auf höchstem Niveau.

    Der Wormser Star, wieder dargeboten von Matthias Matheis, nahm sich naturgemäß die Wormser Kommunalpolitik zur Brust und fand bei seinem gelungen Parforceritt durch das Wormser Rathaus viel Beifall.

    Dass die Narrhalla auch musikalisch einiges zu bieten hat, zeigten nicht nur die „Fastnachtsaktivisten der 11. Generation“. Petra Brandes, Susanne Schulz-Matheis, Gerhard Baum, Rüdiger Sälzer, sowie Silas Debus, Claudia Diehl, Samuel Debus und Uwe Schulz schafften es schließlich doch noch auf die Bühne, wenn auch nicht so, wie es eigentlich geplant war.

    Die „Drei Wormser Tenöre“ Patric Heischling, Matthias Matheis und Rüdiger Sälzer verließen für die Fastnacht das Opern-Genre und boten schmissige Ohrwürmer bis hin zu kulinarischen Einkaufstipps.

    Musikalischer Höhepunkt mit der „Boygroup“
    Den musikalischen Höhepunkt bot Narrhallas „Boygroup“ mit Valentin, Jonathan und Benedict Schulz sowie Samuel Debus. In farbenfrohem Outfit und ausgefeiltem Hüftschwung sowie den einfallsreichen Texten trieben sie die Besucher schier auf die Stühle.

    Auch die Tanzdarbietungen auf der Narrhallasitzung waren begeisternd. Die Piraten-Damen der Showtanzgruppe „Reloaded“ vom TV Undenheim tanzten förmlich auf Tisch und Bänken. Gleiches gilt für die Musical-Medley-Truppe der Tanzschule Schmitt-Seehaus, die am Ende mit 40 Personen die Bühne füllten. Den Schlusspunkt präsentierten die „Magic Ploppendales“. Als muskelbepackte Popeyes bewiesen sie nicht nur Kraft und akrobatisches Feingefühl, sondern mischten auch den Saal noch einmal richtig auf.

    Das Fazit dieser ersten Damensitzung der Wormser Narrhalla im eigenen Vereinsheim kann nur positiv ausfallen: Ein von der ersten bis zur letzten Minute kurzweiliges und sehr unterhaltsames Programm in einem heimeligen und kuscheligen Fastnachts-Ambiente mit anschließender Karnevalsparty.

    Für die Sitzung am Sonntag, dem 5. Februar, um 17.11 Uhr, sind noch Karten im Vorverkauf (Shop am Dom oder unter E-Mail tickets@wormser-narrhalla.de) zu haben.

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