Mi., 26.08.2026
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  • Mo., 10. Juli 2023, 08:11 Uhr
    Fussball-Stadtmeisterschaft: ASV Nibelungen gewinnt 1:0 gegen SV Leiselheim / Abgebrochenes Spiel von TuS Hochheim und der Normannia Pfiffligheim wird heute nachgeholt

    Favoriten setzen sich durch

    Spielertrainer Rico Renner hätte schon früher in der Partie die Weichen für die Grünen auf Sieg stellen können. Mit einem Foulelfmeter scheitert er an Torhüter Max Selzer. Foto: Felix Diehl


    In den Achtelfinal-Begegnungen konnten sich bisher die Favoriten durchsetzen. Klare Angelegenheiten waren es aber nicht. Vor allem der ASV Nibelungen Worms hatte gegen die Gastgeber SV Leiselheim ihre Probleme. Wegen einem Gewitter musste das Samstagabend-Spiel zwischen dem TuS Hochheim und der Normannia Pfiffligheim abgebrochen werden. Das Spiel wird am heutigen Montag um 19.30 Uhr neu angesetzt.

    Hartes und zähes Spiel
    Am Freitagabend setzte sich der ASV Nibelungen Worms nach einem harten und zähen Spiel mit einem glücklichen 1:0 durch. Zwar war der Sieg durchaus verdient, der Zeitpunkt aber sehr unglücklich für die Leiselheimer. In der letzten Spielminute erlöste Spielertrainer Tobias Scheuermann sein Team und erzielte den entscheidenden Treffer. Die meisten der ca. 200 Zuschauer hofften vergeblich auf das erste Elfmeterschießen des Turniers und auf die erste Überraschung. Die Marschroute der Leiselheimer war unverkennbar. Möglichst lange die Null zu halten und über Konter einige Nadelstiche zu setzen. Der Bezirksliga-Aufsteiger hatte auch von Beginn an das Heft in der Hand. Doch der erste gut ausgespielte Konter sorgte für die erste Großchance des SVL, doch Jonas Selbert scheiterte denkbar knapp. Zur Pause stand es torlos.

    Die Grünen hatten zwar drei dicke Gelegenheiten, selbst ein Foulelfmeter von Spielertrainer Rico Renner konnte nicht verwandelt werden. Torhüter Max Selzer parierte glänzend mit dem Fuß. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Der SVL konnten immer wieder vielversprechende Aktionen der Nibelungen unterbinden und wenn etwas durchkam, war der überragende Max Selzer zur Stelle.

    Wie sahen die Offensivaktionen der Gastgeber aus? Sehr vielversprechend! Zwei Aktionen hätten fast zu einem Tor führen können. Doch zweimal konnte Jonas Selbert das Spielgerät nicht im Tor unterbringen. Am Ende trafen nur die Nibelungen. Eine bittere Pille für den SVL. Die bärenstarke kämpferische Leistung wurde gegen den zwei Klasse höher spielenden Rivalen nicht belohnt. Somit kommt es am Samstag um 15 Uhr im ersten Viertelfinale zum Klassiker Nibelungen Worms gegen den VFR Wormatia U21.

    Den Ball genau anvisiert hat Emrah Gürkan von Ataspor Worms im Spiel gegen den SV Horchheim. Kurze Zeit später konnte er sogar das Spiel mit seinem Treffer wieder ausgleichen. Foto: Felix Diehl


    Mehr als ein lauer Sommerkick
    Am Samstag traf der Bezirksligist SV Horchheim auf den eine Klasse tiefer spielende Ataspor Worms. Im Vorfeld eine sehr interessante Partie, denn Ataspor konnte für die neue Saison einige gute Transfers betätigen. So entwickelten sich auch die neunzig Minuten. Es wurde viel mehr als ein lauer Sommerkick geboten und das bei den hohen sommerlichen Temperaturen. Die Partie entwickelte sich sehr ausgeglichen. Der einzige Unterschied zwischen beiden Mannschaften: Der SVH hatte einen Torjäger Lars Freese in den eigenen Reihen. Er alleine konnte mit seinen drei Toren in der zweiten Hälfte das Spiel entscheiden.

    Nicht nur damit konnte er glänzen. Beim Stand von 3:1 für den SVH, korrigierte er den Schiedsrichter bei einer Elfmeter-Entscheidung. Es wurde nur der Ball getroffen. Der Lohn war ein Szenenapplaus für die Fair-Play-Geste. In der ersten Hälfte stand die Partie auf Messers Schneide. Der erst 17-jährige Debütant beim SVH, Marcel Günther, traf schon früh zum 1:0. Nur fünf Minuten später konnte Emrah Gürkan aber wieder ausgleichen. Beide Teams hätten wiederum in Führung gehen können.

    Die größte und spektakulärste Chance hatte Rückkehrer Igor Grosu für Ataspor. Seine direkte Volleyabnahme krachte an die Querlatte. Mit dem 4:1-Sieg zieht der SV Horchheim in das Viertelfinale ein und trifft ebenfalls am Samstag um 18.30 Uhr auf den Sieger von TuS Hochheim gegen Normannia Pfiffligheim.

    Schwere Verletzung überschattet die Partie

    In einem weiteren Achtelfinale standen sich die beiden Aufsteiger in die A-Klasse der Meister Rhenania Rheindürkheim und der FSV Abenheim gegenüber. Leider rückte das Resultat in den Hintergrund. Eine schwere Verletzung überschattete die Partie. Nach einem unglücklich verlaufenen Zweikampf, in dem keinem eine Absicht unterstellt werden konnte, verletzte sich ein Rhenania Spieler so schwer, das eine 30minütige Auszeit folgte. Erst nach dem Abtransport durch den Rettungswagen konnte die Partie weitergeführt werden. Bemerkenswert war der weitere Auftritt der Rheindürkheimer. Sehr couragiert setzten sie die Begegnung weiterhin fort. Völlig verdient dann auch die Führung noch in der ersten Halbzeit. David Sackreuther war der Torschütze. In der zweiten Hälfte versäumte die Rhenania das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Klare Chancen wurden vergeben. Unnötigerweise blieb es weiterhin spannend, aber nur vom Ergebnis her. Rheindürkheim spielte den besseren Fußball. In der 84. Minute dann die Entscheidung. Mit einem trockenen Schuss traf Bastian Krämer zum 2:0 Endstand.

    In der zweiten Partie am Sonntag waren die Rollen eigentlich klar verteilt. Hier der Bezirksligaaufsteiger, TSG Pfedersheim II, und auf der anderen Seite B-Klassenaufsteiger, Suryoye Worms. Die zwei Klassenunterschiede spielten weitestgehend keine große Rolle. Suryoye schlug sich mehr als achtbar, auch wenn am Ende eine 2:4 Niederlage zu verzeichnen war. Eine Unachtsamkeit nutzte Malte Önder sogar zur frühen Führung. Noch vor der Pause drehten die Pfeddersheimer das Spiel. Die Tore erzielten Markus Schygulla (2) und Arthur Ermilow. Geschlagen geben wollte sich Suryoye aber noch nicht. Sie machten in der 68. Spielminute die Partie noch einmal spannend. Mit dem Anschlusstreffer durch Silvanus Celik wurde die TSG unter Druck gesetzt. So wirklich verunsichert wirkte sie aber nicht. Kurz vor dem Ende machte die TSG durch Nico Schwuchow dann den Deckel auf das Spiel. Weiter geht es für die TSG Pfeddersheim II dann am Sonntag um 15 Uhr gegen die TSV Rhenania Rheindürkheim.
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