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  • Do., 03. März 2016, 16:42 Uhr
    Rund 80 Bürger besuchten die „Liberale Anwohnerversammlung“ und trugen ihre Sorgen über die geplante Reihenhausbebaunung vor

    FDP diskutierte mit Anwohnern der Carl-Villinger-Straße

    Die geplante Bebauung an der Carl-Villinger-Straße sorgt weiter für Zündstoff.


    Der FDP-Kreis- und Fraktionsvorsitzende Dr. Jürgen Neureuther konnte in der Poseidon-Gaststätte rund 80 Bürger zu ihrer „Anwohnerversammlung“ begrüßen. Hierbei zeigten sich die Anwohner des geplanten Neubaugebietes in der Carl-Villinger-Straße besorgt, ob der Dimension des geplanten Reihenhausgebietes.
    In der von großer Sachlichkeit geprägten Aussprache teilten die Anwesenden mit, dass schon jetzt große Probleme mit Druckwasser im Gebiet der Mörikestraße/Monsheimer Straße bestünden: „Bei Starkregenereignissen sei es keine Seltenheit, dass Druckwasser in den Keller läuft.“ Insgesamt wurde die Aufnahmekapazität des bestehenden Kanalsystems für weitere Hausanschlüsse insbesondere in der jetzt geplanten Dimension von den Anliegern in Frage gestellt.

    Nach Auffassung des FDP-Bauausschussmitglieds Dr. Uwe Radmacher ist die Verwaltung gefordert „einen dezidierten Entwässerungsplan vorzulegen.“
    Dr. Neureuther machte in der Aussprache darauf aufmerksam, dass im Bereich der geplanten Reihenhaussiedlung der Eingangsbereich des Gästeblockes zur EWR-Arena liegt und im Hochsommer die Carl-Villinger-Straße noch als Parkmöglichkeit für die Besucher des Poseidon-Freibades diene. „Die ganze Verkehrsinfrastruktur in dieser engen Straße, noch direkt vor der Bahnlinie nach Monsheim, ist überhaupt nicht auf ein Baugebiet mit zusätzlichen 29 Häusern in diesem eng begrenzten Bereich ausgelegt.“ Neureuther hielt das ganze Konzept für wenig durchdacht und als einen Schnellschuss des SPD-Oberbürgermeisters vor dem Hintergrund der anstehenden Landtagswahl.
    „Sollte in der Carl-Villinger-Straße tatsächlich gebaut werden, so muss die Bebauung zwingend auf die Hälfte der ursprünglichen Planung, das heißt maximal 13-14 Häuser und das in aufgelockerter Bauweise, reduziert werden“, fassten Neureuther und Radmacher die Diskussionsergebnisse der Anwohnerversammlung zusammen.

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