Die Wormser Liberalen sprechen sich gegen die geplanten 29 Reihenhäuser auf dem Gelände der Stadtgärtnerei Menschen mit Sozialschein aus
FDP gegen intensive Bebauung an der Carl-Villinger-Straße
Die FDP möchte keine 29, sondern nur 15 Reihenhäuser an der Carl-Villinger-Straße. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Wormser FDP setzt sich kritisch mit der Bebauung auf dem von der Stadtgärtnerei genutzten Gelände an der Carl-Villinger-Straße auseinander. Gegenüber dem NK erklärte der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Jürgen Neureuther: "Grundsätzlich sei nichts gegen die Schließung einer Baulücke in dieser guten Wohnlage im Wormser Westen in der Carl-Villinger-Straße einzuwenden, zumal für die Liberalen Innen- vor Außenentwicklung absoluten Vorrang habe. Jedoch wird seitens der FDP-Stadtratsfraktion eine geplante zu enge Wohnbebauung in diesem Gebiet in Frage gestellt."
Ähnlich wie Dr. Jürgen Neureuther argumentiert auch der baupolitische Sprecher der Liberalen im Wormser Stadtrat, Uwe Radmacher: „29 Reihenhäuser auf gerade mal 4.200 Quadratmetern Grundfläche das geht gar nicht.“ Uwe Radmacher sieht die Gefahr einer ungesunden Verdichtung, die überhaupt nicht in dieses Wohngebiet passe. Neureuther und Radmacher fordern mit maximal 15 Reihenhäusern das Gelände der Stadtgärtnerei als Baugebiet zu entwickeln.
Bei der Argumentation der Wormser FDP bleibt allerdings die Frage offen, ob die 15 vorgeschlagenen Reihenhäuser für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stehen sollen, wie dies der Beschluss der Haupt- und Finanzausschusses vorsieht, oder ob die 15 Reihenhäuser zum gehoben Preissegment gehören sollen?