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  • Fr., 09. März 2018, 13:15 Uhr
    Gelungene Ausstellungseröffnung im Wormser Rathaus

    Feminismus für alle

    Beigeordnete Petra Graen (links), Gleichstellungsbeauftragte Jasmine Olbort und Oberbürgermeister Michael Kissel präsentieren ihr Statement für Feminismus.

    „Wer braucht Feminismus?“ Unter diesem Motto stand der diesjährige Weltfrauentag in Worms, den Gleichstellungsbeauftragte Jasmine Olbort gemeinsam mit Frauengruppen- und -verbänden organisiert hatte.


    Im Rathaus ist aus diesem Anlass noch bis zum Dienstag, dem 20. März, die gleichnamige Mitmachausstellung zu sehen, die Menschen mit ihrem Argument für Feminismus porträtiert.


    Bei der Ausstellungseröffnung am vergangenen Mittwoch, dem 7. März, dem Vorabend des Frauentages, machte die ehrenamtliche Beigeordnete Petra Graen in ihrer Rede deutlich, warum der Einsatz für Frauenrechte und Gleichberechtigung trotz vieler Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte noch immer notwendig ist.


    „Solange Quoten in Politik und Wirtschaft noch notwendig sind, brauchen wir dringend Feminismus“, schloss Graen ihre fulminante Rede, in der sie deutlich machte, dass in Deutschland auch 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts noch viel zu tun bleibt – liegt der Frauenanteil im Wormser Stadtrat doch lediglich bei 29 Prozent.


    Gleichstellungsbeauftragte Jasmine Olbort wies darauf hin, dass der Einsatz für Gleichberechtigung und Feminismus untrennbar zusammengehören.


    „Ziel unseres Engagements ist es, allen Menschen zu ermöglichen, ihre Lebensentscheidungen unabhängig von Rollenerwartungen und Stereotypen treffen zu können. Denn jenseits von blau und rosa gibt es noch viel zu entdecken“ so Olbort weiter.


    Künstlerin und Aktivistin Jasmin Mittag, die die Wanderausstellung konzipiert hat, warb bei den Besuchern dafür, ein eigenes Statement für Feminismus abzugeben.


    „Ich bewundere alle, die Gesicht für Feminismus zeigen. Sie sind für mich Vorbilder, die wir im Feminismus dringend brauchen.“


    Oberbürgermeister Michael Kissel nahm Frau Mittag gleich beim Wort und gab sein persönliches Statement für Feminismus ab. Seinem Vorbild folgten viele Besucherinnen und Besucher der Eröffnung, die nach den offiziellen Grußworten mit Gesprächen und Diskussionen bei einem von der Frauengruppe Turkuaz organisierten Imbiss ausklang.


    Musikalisch umrahmt wurde die gelungene Veranstaltung von einem Streichquartett der Jugendmusikschule, bestehend aus Samuel Langlitz, Amelie Kleber, Benjamin Shofman und Nikolaus Schmitt.


     


     



     

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