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  • So., 25. August 2013, 13:43 Uhr
    Der Regen konnte die stimmungsvolle Eröffnung des Backfischfestes nur bedingt trüben

    „Fest“ verankert in den Herzen der Bürger

    „Wir machen Freizeit zum Vergnügen“ unterstrich Albert Ritter auch im Namen der hiesigen Schausteller den Anspruch deren Berufsstandes. Foto: Robert Lehr


    „Ein Fest wie das Backfischfest kann nur so alt werden, wenn es in den Herzen der Bürger fest verankert ist“. Und das, so Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes e.V., bei der Eröffnung des Traditionsfestes am Samstagnachmittag auf dem Wormser Marktplatz, erkenne man schon daran, wie viele Straßen und Häuser entsprechend geschmückt seien.

    Gemeinsam mit dem rheinland-pfälzische Bürgerbeauftragten Dieter Burgard sowie der Rheinhessischen Weinkönigin Ramona Diegel war er einer der Ehrengäste bei der Zeremonie, die mit den Beiträgen des Fanfarencorps Nibelungenstadt Worms, den Zunftgesellen der TGW, dem Lederarbeitertanz und dem der Fischmarktweiber durch Schüler des Gauß-Gymnasiums sowie der Übergabe der Amtsgeschäfte vom Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel an seinen Amtskollegen von der Fischerwääd, Markus Trapp, ihren ritualisierten Ablauf fand. Mit dem obligatorische Defilée vieler Weinmajestäten, Winzerburschen und sonstiger Repräsentanten entboten auch die Gemeinden der Region ihre Grüße.[nggallery id=175]

    TIPEinen absolut gelungenen und dem 80. Geburtstag des Traditionsfestes angemessenen Auftakt bildeten die verschiedenen Tanzgruppen der „Tanzschule im Park“ von Melanie Kiesewetter und Ralf Hoh. Von Charleston und Jitterbug über Rock'n Roll bis hin zu „Saturday Night Fever“, Breakdance und „Video Clip Dancing“ zeigten Tänzerinnen und Tänzern der verschiedensten Altersklassen ihr Können und ihr tänzerisches Einfühlungsvermögen.

    Einzig die teils heftigen Regenschauer trübten die Stimmung etwas, doch die Ehrengäste wussten ja, dass sie nach dem gemeinsamen Zug auf den Festplatz bei der Eröffnung des Wonnegauer Weinkellers zumindestens äußerlich trocknen konnten.

    Hier erinnerte Ramona Diegel liebevoll an das „kontrollierte Nichtstun“ der jungen rheinhessischen Winzergeneration. Ohne Chemie, aufwändige Technik, aber mit einem ausgeprägten Sinn für Qualität, fände diese wieder zur alten Tradition des Weinbau zurück. Wie erfolgreich man damit sei, zeige der Stellenwert der rheinhessischer Weine weltweit.[nggallery id=174]

    Programmheft und weitere Informationen
    Das komplette weitere Programm rund um das Backfischfest gibt es zum Nachlesen und Herunterladen auf www.backfischfest.de.

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