
Von Karolina Krüger Am Wochenende fand Rheinhessen weit der achte Römertag statt, an dem sich auch das Festival „wunderhoeren“ in Worms beteiligte. Rund ums Andreasstift gab es Samstag und Sonntag ein vielfältiges Programm. So führte Dr. Joseph Mattes zu verschiedenen Zeiten sowohl durch die römische Sammlung des Museums, als auch durch den Kreuzgang wo er vieles Interessante über die römischen Grabsteine zu berichten hatte.
Ein Vortrag von Susanne Rühling M.A. führte in die Welt der „ Nachbauten antiker und mittelalterlicher Orgeln als Instrument der historischen Forschung“ ein, der durch praktische Vorführungen sehr anschaulich wurde.
Zwei Konzerte machten dem „wunderhoeren“ alle Ehre. Das Ensemble „Musica Romana“ lud Sonntagmittag zu einem Kinderkonzert mit dem Titel „Klangreise in die Antike“ ein. Die Musiker erklärten den Kindern die Instrumente wie sie schon in der griechischen und römischen Antike benutzt worden waren und spielten Musikstücke, die sich an alten Überlieferungen orientierten. Das öffentliche Konzert am Abend spielte das Ensemble vor zahlendem Publikum ebenfalls auf den Nachbauten der antiken Instrumenten. So konnten die Zuhörer den Melodien vergangener Epochen noch Jahrhunderte nach ihrer Entstehung nachfühlen.
Der Sonntagnachmittag hielt für Kinder lebendige Geschichte bereit. Dr. Ralf Gehler baute mit ihnen mit Schraubstock und Säge Schwirrhölzer und Panflöten. Mit den Schwirrhölzern konnte man über weite Entfernungen die Familie zusammen rufen, als es noch keine modernen elektronische Geräte gab.
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