
Gleich zweimal wurde die Wormser Feuerwehr am gestrigen Montag, dem 26. Februar, durch Falschparker behindert. Am frühen Morgen wurden die Einsatzkräfte von der Brandmeldeanlange im ehemaligen C&A-Gebäude in der Wilhelm-Leuschner-Straße alarmiert. Aufgrund von Falschparkern in der Luisenstraße und in der Fußgängerzone in der Verlängerung der Luisenstraße konnten die Großfahrzeuge der Feuerwehr nur mit Verzögerung zur Einsatzstelle durchkommen.
Ein ähnliches Bild zeigte sich bei einem weiteren Einsatz am Nachmittag im Wohnheim der Lebenshilfe in der Samuelstraße. Auch hier hatte die Brandmeldeanlage die Feuerwehr alarmiert. Wie bereits am Morgen in der Wilhelm-Leuschner-Straße wurden die Einsatzkräfte durch falsch abgestellte Pkw behindert. Mehrere Falschparker in zweiter Reihe im Wendehammer in der Samuelstraße erschwerten die Anfahrt. Im Falle eines tatsächlichen Brandes hätte die Feuerwehr massive Probleme gehabt, ihre Fahrzeuge zu positionieren.
„Im Kontext der aktuellen Diskussion um das Thema Parken sind dies zwei Beispiele dafür, wie fatal eine solche Situation enden kann. Im Ernstfall kommt es auf Sekunden an; werden Rettungs- und Einsatzkräfte durch Falschparker behindert, kann dies im schlimmsten Fall Menschenleben kosten. Ich bitte deshalb alle Verkehrsteilnehmer darum, Rettungswege jederzeit frei zu halten“, betont Oberbürgermeister Michael Kissel. „ Unsere Ordnungskräfte müssen solche für die Sicherheit besonders sensiblen Bereiche kontrollieren und im Bedarfsfall Verwarnungen aussprechen, damit Situationen wie die gestrigen vermieden werden“, so der Stadtchef weiter.
Bei beiden Einsätzen kam glücklicherweise niemand zu Schaden.
Beitrag aus der Rubrik