Mo., 10. März 2014, 11:19 Uhr
FH Worms – Gut vertreten auf der CeBIT
Auch in diesem Jahr ist die FH Worms wieder gut auf der CeBIT vertreten. Neben der Qualitätsprüfung von Apps und Gesundheits-Apps aus studentischen Projekten, präsentiert die Fachhochschule ein mobiles Bestellsystem zur Optimierung und Unterstützung der Bestellprozesse in der Gastronomie. Dieses sitzplatz-bezogene Bestellsystem für mobile Geräte mit Android Betriebssystemen kann in unterschiedlichen Gastronomiebetrieben verwendet werden. Flexible und einfach zu handhabende Bestellabläufe werden so möglich und die Gäste werden mit Hilfe von "eFOS dem eFficient Ordering System" bestmöglich bedient werden.
Eine weitere praxisnahe Entwicklung ist eine neue Software zur Stundenplanentwicklung. Mit jedem neuen Semester und jedem neuen Schuljahr beginnt es von vorne, alle halbe Jahre müssen die Stundenpläne neu geschrieben sein und für jeden Dozenten oder Lehrenden passen, ohne dass es zu Überschneidungen kommt. Überschneidungen sind nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich und ein wachsender modularer Aufbau in der Lehre, führt zu komplizierteren Stundenplanmodellen. Da ist der Bau der Stundenpläne jedes Mal ein kleines logistisches Meisterwerk.
Der an der FH Worms konzipierte Stundenplanmanager wurde präszise als Modell geplant und entwickelt. Überschneidungen von Dozententerminen werden vom Programm sofort erkannt und entsprechend markiert. Das System unterstützt einen systematischen Planungsprozess für Stundenpläne.
An der
Fachhochschule Worms wird im Software Engineering eine Perspektive verfolgt, die Anwendungssysteme ‚von der Sache her‘, also von ihrer Rolle und ihrem Nutzen im Einsatzgebiet, konzipieren und umzusetzen hilft. Dem betrieblichen Anwendungssystem wird eine anschauliche Hilfsfunktion unterlegt. Entgegen dem aktuellen Mainstream ist hier vor aller Implementierung eine vollständig am Einsatzgebiet orientierte und nachvollziehbare
Planung (als Modellierung mit der UML) vorzunehmen, ähnlich wie im Hochbau. Das schrittweise Vorgehen gestattet es stets, die Modell-Ausschnitte lokal gegen das Einsatzgebiet zu überprüfen, zumal sich die Gestaltung der Nutzeroberfläche daraus verifizieren lässt.