Mo., 26. August 2019, 10:16 Uhr
TRAGIKKOMÖDIE: „Dieses bescheuerte Herz“ bei Open-Air-Kino gezeigt
Filmnacht der Hochheimer SPD ein voller Erfolg
Bereits im Vorfeld der Veranstaltung wurden die Mitglieder der Hochheimer SPD mehrfach auf die Filmnacht angesprochen. „Welcher Film kommt denn?“, war die häufigste Frage, berichtet SPD-Vorsitzende Maria Hilberg. Die offizielle Abstimmung über den Film auf der Homepage
www.spd-worms-hochheim.de endete einen Tag vor dem Film – verraten wurde allerdings noch nichts. Man darf offiziell nicht mit dem Film im Vorfeld werben, sonst müssten zusätzliche Gebühren an den Filmverleih entrichtet werden, erklärte SPD Ortsbeiratsmitglied Patrick Mais.
Besucher konnten über Filme im Vorfeld abstimmen
Am Abend darauf strömten die ersten Besucher in den Hochheimer Park. Am Ende waren es über 300, die mit Decken, Picknickkörben und Campingstühlen bepackt, auf die große Wiese im Karl-Bittel-Park kamen. Darunter auch Ortsvorsteher Timo Horst, der vor Jahren das Konzept der Filmnacht mit Stefan Schaaf entwickelt hatte. „Wir freuen uns über den gewaltigen Zuspruch”, war Horst begeistert vom Erfolg der Veranstaltung. „Als wir die Filmnacht das erste Mal durchführten, waren es gerade 40 Besucher“, erinnert sich der Ortschef. “Erster Film war Casablanca und es gab noch kein “Voting”, so Hilberg. Diese Abstimmung ist freilich mittlerweile fester Bestandteil des Open-Air-Kinos. Dabei können die Zuschauer zwischen fünf verschiedenen Film im Internet wählen. Bis zur Veranstaltung wusste niemand, welcher Film das Rennen gemacht hat. „Maria, ihm schmeckt's nicht!“, „Dieses bescheuerte Herz“, „Der Junge muss an die frische Luft“, „Alles steht Kopf“ und „Gran Torino“ standen zur Auswahl. Hilberg und Mais erinnern daran, dass ohne die Unterstützung von Stefan Schaaf, die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Als Dankeschön gab es dann auch eine Flasche Wein für die Unterstützung von Schaaf, dessen ganze Familie mitgeholfen hatte.
"Dieses bescheuerte Herz" gewann Voting
Als Sohn eines berühmten Herzspezialisten ist für den 30-jährigen Lenny das Leben eine einzige Party. Doch als Lenny es mit einem seiner Exzesse zu bunt treibt und es sich mit seinem Vater verscherzt, stellt er eine neue Regel auf: Lenny soll sich um den 15-jährigen Herzpatienten David kümmern, sonst bleibt der Geldhahn zu. Also ist der Partylöwe gezwungen, sich mit Davids Problemen auseinanderzusetzen. Dieser wächst ihm ziemlich schnell ans Herz. Der Film war gewürzt mit einer gehörigen Menge an Humor.
Für Jörg Köhnke war es ein „toller Film“. „Mich hat der Film wirklich berührt“, so die Hochheimerin Beate Zutavern nach dem Film. Danke für die Veranstaltung, schreibt sie dann später noch in Facebook und reiht sich in die Riege begeisterter Cineasten ein.