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  • Fr., 30. Juni 2023, 08:13 Uhr
    SAT-CUP: TSG und der VfR bestreiten am Sonntag um 17.30 Uhr das Endspiel beim ASV Nibelungen Worms

    Finale mit Lokalderby

    Ein kampfbetontes erstes Halbfinale zwischen ASV Nibelungen Worms und TSG Pfeddersheim beim SAT-CUP. Foto: Felix Diehl


    Beim 2. SAT-Cup beim ASV Nibelungen Worms kommt es jetzt zum Wunschfinale. Die TSG Pfeddersheim und der VfR Wormatia Worms treffen nun schon in der Vorbereitung aufeinander. Besser hätte es nicht kommen können!

    Hineininterpretieren sollte man in diese Begegnung aber nichts. Es ist lediglich eine Vorbereitung auf eine lange und schwere Saison für beide Teams – nicht mehr und nicht weniger. Interessant kann es nur aus Sicht der Zuschauer werden.

    Große Aufschlüsse kann es für die beiden Trainer zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geben. Schon in den beiden Halbfinals standen interessante Partien auf dem Programm: Im ersten Spiel hatte die TSG Pfeddersheim mit den Gastgebern dabei ihre Schwierigkeiten. Ein drei-Klassen-Unterschied war nicht festzustellen. Der Oberligist machte das Spiel und der Bezirksligist reagierte nur. Trotzdem hatten beide einige Torgelegenheit sich erarbeiten können.

    Damit war Nibelungen-Trainer Tobias Scheuermann in der Pause schon zufrieden: „Man muss aber auch dazu sagen, dass es einfacher ist, nur in der Defensive zu agieren und in der Verteidigerposition zu sein.“

    Zu diesem Zeitpunkt war man noch torlos, was sich in der zweiten Hälfte schnell ändern sollte. Der Außenseiter führte auf einmal mit 2:0. Zwei Fehler in der TSG-Defensive wurden zuerst von Pascal Renner und dann vom zweiten Trainer der Nibelungen, Rico Renner, sehr effektiv bestraft. Wichtig für die Pfeddersheimer war die schnelle Antwort. Mit seinem Anschlusstreffer brachte Marcel Oehler sein Team zurück in die Partie. Die TSG drückte stark auf das Tempo und traf durch Ryoji Matrumura zum Ausgleich. Als die Grünen schon auf das Elfmeterschießen spekulierten, schlug der Favorit eiskalt zu. In der Nachspielzeit traf Mikheili Kopaliani zu 3:2 Siegtreffer.

    Resultat nicht im Vordergrund
    Für Tobias Scheuermann stand das Resultat nicht im Vordergrund: „Natürlich ist es schön, gegen solche Teams zu spielen. Wichtig ist für uns aber, dass alle ihre Zeiten bekommen, wie wir spielen, uns bewegen und wie unsere Abläufe sind. Die ordentliche Leistung von uns sollte nicht zu hoch bewertet werden. Ich sehe das als gute Trainingseinheit.“

    Im zweiten Spiel trafen die beiden Oberligakontrahenten Wormatia Worms und Arminia Ludwigshafen aufeinander. Dieses Duell gewann der VfR im Elfmeterschießen. Am Ende stand ein 9:8-Sieg für die Wormatia.

    In der Startelf standen mit Maximilian Fesser und Pascal Nicklis zwei Neuzugänge, weiterhin mit Geovane Damaceno und Stefano Maier zwei Wackelkandidaten beim VfR. Ergänzt wurde das Team von den zwei Gastspielern Philipp Sonn, Darmstadt 98, und Ivan Smijanic aus Sandhausen zwei hoffnungsvolle Nachwuchskräfte.

    Nach regulärer Spielzeit stand es 2:2-Unentschieden. Ludwigshafen ging zweimal in Führung und jedes Mal konnte der VfR durch Maximilian Fesser und Ilic Lazar ausgleichen.

    Im Elfmeterschießen glänzte Torhüter Leon Guth. Gleich dreimal parierte er einen Elfmeter der Arminia. Auf Seiten der Wormatia setzte mit Moritz Gotthardt ein weiteres Talent aus der eigenen Jugend den Schlusspunkt.

    „Das“ Finale am Sonntag um 17.30 Uhr
    Also kommt es am Sonntag, dem 2. Juli, um 17.30 Uhr, zum Endspiel zwischen der TSG und der Wormatia beim ASV Nibelungen Worms im Holzhof. Bei der Wormatia können sich weitere Gastspieler präsentieren. Auf jeden Fall ist es „das“ Finale aus Sicht der Wormser Fußballfans. Davor findet um 15 Uhr das Spiel um den dritten Platz statt: Die gastgebenden Nibelungen gegen Arminia Ludwigshafen. 
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