ORTSVORSTEHERKANDITAT ABENHEIM: Marco Fruci (SPD) im sportpolitischen Gespräch mit dem FSV Abenheim
„Finanziell ganz schön zugesetzt"
Im Rahmen eines sportpolitischen Gespräches trafen sich der Vorstand des FSV Abenheim mit dem SPD-Ortsvorsteherkanditaten Marco Fruci und dem Sportdezernenten Timo Horst. Foto: Walter Meisel
Im Rahmen eines sportpolitischen Gesprächs zu dem der SPD-Ortsvorsteherkandidat Marco Fruci eingeladen hatte, trafen sich der für Sport zuständige Dezernent Timo Horst, gemeinsam mit dem geschäftsführenden Vorstand des FSV Abenheim.
„Die zurückliegenden beiden Jahre haben uns im Hinblick auf die Pandemie finanziell ganz schön zugesetzt“ resümierte der stellv. Vorsitzende Karl-Heinz Müller.
Er sprach von 500 Euro monatlichen Unterhaltungskosten nur für das Vereinsheim, die der Verein zu stemmen habe. Durch den Ausfall des Spielbetriebs konnte zumindest das Trainergehalt gespart werden. „Hätten wir noch die Trainerkosten zahlen müssen, wäre es hier schon kritischer geworden“, merkte der 1. Vorsitzende Oliver Humann an.
Da sich der Verein selbst bewirtschaftet, konnte nur durch den Verkauf von „virtuellen“ Eintrittskarten und Verzehrbons Einnahmen generiert werden. Diese Gelder, neben den Mitgliedsbeiträgen und den Spenden der Mitglieder und vieler Abenheimer Bürger, ermöglichten dem Verein die laufenden Kosten zu decken.
Damit sind natürlich noch nicht die Kosten abgedeckt, die der Verein zur Unterhaltung des Sportgeländes aufwenden muss. Die Pflege des Rasenplatzes wird zwar von der Stadt Worms übernommen, aber bei der Pflege von Sträuchern und Grünanlagen um das Sportgelände hilft der Verein kräftig mit, was Sportdezernent Timo Horst ausdrücklich lobte.
Horst machte auch deutlich, dass er mit allen Kräften dafür kämpfen werde, dass trotz angespannter Haushaltslage die Grünpflege weiterhin von der Stadt übernommen wird. Die Sportanlage wird ja auch durch die Schülerinnen und Schüler der Abenheimer Grundschule genutzt.
Ein weiteres Thema waren die beiden Ballfänge hinter den Toren. Diese sind bereits etwa 50 Jahre alt und in einem sehr desolaten Zustand. „Um eine Erneuerung kommen wir hier nicht herum“ sagte das Vorstandsmitglied Franz Humann. Die geschätzten Kosten hierfür belaufen sich auf etwa einen fünfstelligen Betrag.
Da sich die Ballfänge auf städtischer Fläche befinden und andere städtische Einrichtungen betroffen sind, will Horst prüfen, ob die Stadt hier unterstützend tätig sein kann. Auch Fruci wolle sich einsetzen und dafür in der Stadtratsfraktion werden.
Darüber hinaus hat Marco Fruci sich bereits um die Akquise von Förderzuschüssen gekümmert und wird hierzu in einem Folgegespräch erste Ergebnisse vorstellen.