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  • Mi., 08. Juli 2020, 16:56 Uhr
    LANDKREIS ALZEY-WORMS: Krippen- und Hortbeiträge im Juni und Juli teilweise ausgesetzt

    Finanzielle Entlastung für Eltern

    Wie die Kreisverwaltung Alzey-Worms mitteilt, hat der Kreisvorstand für die Monate Juni und Juli eine anteilige Aussetzung der Krippen- und Hortbeiträge per Eilentscheid beschlossen. „Auch wenn im Frühsommer mit Lockerung der kontaktreduzierenden Maßnahmen erfreulicherweise die Kindertagesstätten und Horte rheinland-pfalzweit wieder schrittweise zum Regelbetrieb zurückkehren konnten, ist eine vollumfängliche Inanspruchnahme der Betreuungsangebote entsprechend der geltenden Hygienevorschriften bislang leider noch nicht möglich“, so Landrat Heiko Sippel. Aus diesem Grund sei es dem Landkreis Alzey-Worms ein wichtiges Anliegen, auch weiterhin betroffenen Eltern eine finanzielle Entlastung zu schaffen und diesen zur Seite zu stehen. Einkommensabhängige Beiträge zur Betreuung von Kindern unter zwei Jahren (Krippenbeiträge) und für die Betreuung von Schulkindern (Hortbeiträge) zahlen Eltern, um die Personalkosten in den jeweiligen Einrichtungen anteilig zu decken.

    „Eingeschränkter Regelbetrieb"

    Nachdem die Krippen- und Hortbeiträge in Zeiten der reinen „Notbetreuung“ bzw. der anschließenden „erweiterten Notbetreuung“ im April und Mai vollständig ausgesetzt wurden, erfolgt jetzt für die Monate Juni und Juli mit Aufnahme des sogenannten „eingeschränkten Regelbetriebes“ die Aussetzung der Beiträge anteilig. So werden Hortbeiträge entsprechend der geltenden Regelung nur für die Tage erhoben, an denen tatsächlich eine Betreuung stattgefunden hat. Krippenbeiträge werden im Rahmen der rechtlichen und verwaltungstechnischen Möglichkeiten pauschal je zur Hälfte ausgesetzt. Eine vollständige Befreiung von Krippenbeiträgen erfolgt bei Kindern, die entsprechend einer schriftlichen Bestätigung des Einrichtungs- trägers an keinem Tag im betreffenden Monat das Betreuungsangebot wahrgenommen haben. „Mit dieser sowie den im April und Mai getroffenen Sonderregelungen hat der Landkreis wichtige familienpolitische Entscheidungen zur Unterstützung betroffener Eltern in besonderen Zeiten getroffen“, betonte Sippel. Zuversichtlich blicke man nun der für August geplanten Wiederaufnahme des Regelbetriebes aller Einrichtungen in Rheinland-Pfalz entgegen, die eine maßgebliche Entlastung für viele Eltern bedeuten wird.

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