Di., 31. März 2020, 09:54 Uhr
FORDERUNG: Studentenwerk Vorderpfalz bittet die Landesregierung um finanzielle Hilfszusage für die Studierenden in Worms, Ludwigshafen, Landau und Germersheim
Finanzielle Nothilfe
Das Studierendenwerk Vorderpfalz warnt, dass viele Studierende, die sich bisher mit Nebenjobs den Lebensunterhalt finanziert haben, aufgrund der Corona-Pandemie und dem Wegbrechen vieler Verdienstmöglichkeiten, in akute existentielle Engpässe geraten sind.
Nachfrage steigt weiter an
„Auch bei uns in der Vorderpfalz steigen die Nachfragen nach Nothilfen für Studierende immer weiter an. Wir befürchten, dass unsere Mittel in der aktuellen Situation nicht ausreichen werden, um alle Studierenden zu unterstützen. In der Not haben wir die Fördergelder für studentische Projekte vorerst bereits eingefroren und die dafür vorgesehenen Gelder in unseren Hilfsfonds gepackt. Aber auch diese Gelder sind leider endlich", so das Studierendenwerk. Die Zahl der Nachfragen nach finanzieller Nothilfe werde über kurz oder lang die eigenen Mittel übersteigen. Das Studierendenwerk Vorderpfalz solidarisiert sich daher mit den Forderungen der AStAs in dessen „Offenen Brief an die Landesregierung“ und der darin geforderten Unterstützung der Studierenden. Einsehbar unter
https://www.asta-landau.de/wp-content/uploads/2020/03/offener_Brief_Landesregierung_COVID19.pdf
Schnell und niederschwellig helfen
„Es ist eine satzungsgemäße Aufgabe des Studierendenwerks Vorderpfalz, Studierenden in finanzieller Not schnell und niederschwellig zu helfen. Wir befürchten – sollten weiterhin die Verdienstmöglichkeiten für Studierende ausfallen – dass wir dieser Verantwortung bald nicht mehr nachkommen können“ unterstreicht Andreas Schülke, Geschäftsführer des Studierendenwerks Vorderpfalz, die Notwendigkeit von Finanzhilfen.