
Auf ihrer Aufstellungsversammlung am 23. Februar hat die Wormser AfD in großer Einigkeit ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat gewählt. 24 Frauen und Männer, überwiegend Parteimitglieder und einige Unabhängige kandidieren für die Wormser AfD. Durch 9 dreifach Gewichtungen und 15 zweifach Gewichtungen hat die AfD dafür gesorgt, dass keine der maximal 52 Stimmen pro Wähler verloren gehe, wenn Wähler die AfD ankreuzen. Nun hat der Wahlprüfungsausschuss einstimmig beschlossen, die AfD zur Wahl zuzulassen, da alle notwendigen Unterlagen rechtzeitig, vollständig und korrekt eingereicht waren.
Findung von Kandidaten schwierig
„Manche geäußerten Befürchtungen mögen übertrieben sein“, meint der stellvertretende AfD Vorsitzende Matthias Lehmann. „Aber in einer Demokratie dürfte man eigentlich keinen besonderen Mut benötigen, um als Kandidat einer demokratischen Partei für ein Parlament zu kandidieren. Die Findung von Kandidaten für die Stadtratsliste war sehr schwierig, da es zwar Menschen gibt, die hinter der AfD stehen, sie aber Angst haben ihr Ansehen zu schädigen“, erklärt Ludger Sauerborn. „Der für mich krasseste, traurigste Fall war die Aussage: Wenn ich für die AfD kandidiere, dürfen wir die Enkel nicht mehr sehen. Um so mehr möchte ich mich bei den 24 mutigen, engagierten Demokraten bedanken, die für die AfD kandidieren“, so Sauerborn.
Die Listenplätze von Platz 1 bis 24
Heribert Friedmann, Matthias Lehmann, Ursel Bieser, Ludger Sauerborn, Lutz Hasselwander, Sascha Püschmann, Toni Ras, Lothar Longwitz, Frank Kienitz, Prof. Norbert Varnholt, Nadine Neder, Michael Alter, Gerrit Mengel, Patricia Dolingkowa, Christian Landua, Johannes Gross, Ilona Lepper, Gerd Naujoks, Peter Zimmermann, Ulli Vetter, Hubert Bieser, Gabriele Lehmann, Sieglinde Hornung, Jochem Wenzel
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