Am Sonntag locken zum Abschluss des Wormser Backfischfestes noch einmal zwei Höhepunkte
Fischerstechen und Feuerwerk
Das Fischerstechen lockt jedes Jahr viele Zuschauer in den Floßhafen. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Jetzt ist von den neun Tagen Backfischfest nur noch ein einziger übrig, ehe die Stadt und ihre Bürger in tiefe Tristesse verfallen und ein Jahr warten müssen, bis der Bojemääschter vun de Fischerwääd wieder auf die Kisselwiese ruft. Wobei so manch einer sicher auch froh ist, wenn das Fest der Feste endlich "rum" ist und einen großen Bogen um Wein und Bier machen kann. Aber sei es drum, jetzt heißt es den Sonntag noch mitnehmen und das Backfischfest genießen. Zwei große Brauchtumsveranstaltungen stechen dabei besonders hervor.
Fischerstechen
Das Fischerstechen beginnt am Sonntag um 14.30 Uhr und geht bis etwa 17.30 Uhr. Das Wormser Fischerstechen ist übrigens das älteste in Deutschland. Früher diente das alte Kampfspiel nicht nur der Volksbelustigung, sondern in der fangarmen Zeit sollten damit die Wassergeister beschworen werden. Heute bestreiten die Wassersport treibenden Vereine aus Worms das Turnier im Floßhafen. Traditionsgemäß wird das Turnier um 14.30 Uhr mit dem lustigen Duell zwischen Bauer und Bäuerin eingeleitet. Danach treten die rund 16 Mannschaften gegeneinander an. Eine Crew besteht aus zwei Rudergängern und einem Stecher. Die Auslosung erfolgt kurz kurz vor dem Turnier.
Feuerwerk
Das große Höhenfeuerwerk beginnt am Sonntag um 21 Uhr und dauert rund 15 Minuten. Jeder sollte also pünktlich am Rheinufer erscheinen. Das bunte und meist auch laute Feuerwerk bildet den fulminanten Abschluss des Wormser Backfischfestes. Danach heißt es noch, ein Glas Wein oder Bier trinken, ein wehmütigen Blick auf den Platz werfen und dann, dann es heißt nach Hause gehen und sich endlich von den süßen Strapazen erholen……