HOCHHEIM: Bei Müllsammelaktion der SPD einige Überraschungen entdeckt
Fleißige „Frühlingsputz-Aktivisten“
Ein Teil der Ausbeute bei der Müllsammelaktion in Hochheim.
Es ist immer der gleiche Ärger: Die einen schmeißen ihren Müll ins Gebüsch; die anderen holen ihn wieder raus und führen ihn einer ordnungsgemäßen Entsorgung zu. Jedes Jahr machen sich zahlreiche Gruppen in den Wormser Vororten und in der Region auf, um die Umwelt von leeren Flaschen, Verpackungen und sogar richtiggehendem Sperrmüll zu befreien, ehe die Bäume und Sträucher vollends ihr grünes Kleid anlegen und von all dem Unrat befreit, förmlich aufzuatmen scheinen.
Die Hochheimer SPD hat sich ebenfalls in die Reihe der „Frühlingsputz-Aktivisten“ eingereiht und mit engagierten Hochheimerinnen und Hochheimern gemeinsam den Bereich um das BIZ, den Pfrimmpark und die Diesterweg-Grundschule gereinigt. Die Zahl derer, die bei der Aktion mit dabei waren, war beachtlich, so Maria Hilberg, SPD Vorsitzende. Über 20 Teilnehmer konnte die SPD da zählen. Gerade auch Kinder und Jugendliche hatten sich an der Aktion mit ihren Familien beteiligt.
Diese Aktion sei ein gesellschaftliches Signal gegen die Verschmutzung, sagt Ortsvorsteher Timo Horst, der als Schirmherr fungierte. Alle Teilnehmer hätten ein Zeichen gegen Verwahrlosung und Verschmutzung der Umwelt gesetzt. Im Verlauf der zweistündigen Aktion wurden mehr als 15 Säcke randvoll mit Müll und man machte zwischendrin die Bekanntschaft mit Stühlen und Fahrrädern oder ähnlichen Sperrmüll.
Ebenfalls stießen die in kleinen Gruppen aufgeteilten „Entsorger“ auf Parfümflaschen, eine Damenhandtasche, eine Ölkanne, unzählige diverse Verpackungen. Auch ein mehrere Meter langes Glasfaserkabel fanden sie hinter Glascontainern. Zudem kämpfte man mit Plastiktüten und Gegenständen, die sich in den Brombeerhecken verhakt hatten und fand viele leere Flaschen im Schulbereich. Als äußerst unangenehm schildern die Beteiligten ihre Begegnung mit Hundekot, der zwar in Plastiktüten „eingepackt“ war, aber danach seinen Weg in die Hecken gefunden hatte. Am Ende waren es 0,28 Tonnen Müll. Der Dreck ist nun weg, dank der engagierten Einsatztruppen.