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  • Mo., 15. Oktober 2018, 16:54 Uhr
    Der NK meldetet es bereits / Hier die offizielle Verlautbarung der Stadt Worms

    Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg am Rhein war schnell entschärft

    Die Bevölkerung war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.


    Am heutigen Vormittag, dem 15. Oktober, entdeckten Passanten bei Ibersheim am Rhein auf Wormser Gemarkung einen im seichten Wasser liegenden Metallkörper, der einer Bombe ähnlich sah und informierten die Feuerwehr. Wie der herbeigerufene Kampfmittelräumdienst wenig später feststellte, handelte es sich bei dem Metallkörper tatsächlich um eine Bombe, genauer gesagt um eine 50 Kilogramm schwere, mit einem Benzin- und Dieselgemisch gefüllte Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die aufgrund des Niedrigwassers freigelegt worden war.

    Das Gelände wurde bis zum Nachmittag in einem 300-Meter-Radius gesperrt, ebenso der Luftraum über diesem Bereich wie auch das Gewässer für die Binnenschifffahrt. Die Wormser Feuerwehr gab technische Unterstützung, der Bereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung übernahm die Abstimmung mit den übrigen Behörden – auch auf hessischer Seite – und die Ablauf-Organisation.

    Um 15 Uhr nachmittags begannen die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes mit der Entschärfung der Fliegerbombe und konnten nach 45 Minuten Entwarnung geben. Eine Evakuierung war aufgrund der Lage im freien Gelände nicht notwendig, eine Gefährdung der Bevölkerung bestand zu keiner Zeit.

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