JUDO-CLUB WORMS: Gemeinsame Kanufahrt auf der idyllischen Glan
Flussaufwärts
Für die Aikido-Sportler ging es sieben Kilometer den Fluss entlang.
Am vergangenem Sonntagvormittag bei bestem Spätsommerwetter trafen sich die Mitglieder des Judo-Clubs Worms der Sparte Aikido zur gemeinsamen Kanufahrt auf der idyllischen Glan. Nach einer knappen Stunde Anfahrt kamen die Fahrgemeinschaften in Meisenheim an. Der kleine und verschlafene Ort strahlte immer noch den Flair eines mittelalterlichen Städtchen aus mit seinen hübschen Fachwerkhäusern, Brunnen und Plätzen. Etwas oberhalb von Meisenheim, direkt am Glanufer gelegen, befand sich der Bootsverleih. Bevor es allerdings auf große Fahrt ging, stärkte man sich an einem reichlich gedeckten Frühstücktisch.
Nach kurzer und humorvoll-charmanter Einweisung in die Handhabung der Zweier-Kanus durch den Verleiher, allen voran, wie so ein Kanu zu steuern ist, ging es auch schon auf das Wasser. Zur Eingewöhnung wie sich so ein Boot im Wasser verhält, paddelten die sieben Kanus erst einmal ein paar hundert Meter flussaufwärts – Gar nicht so einfach, so ein wackeliges Kanu auf Kurs zu halten. Der Fluss war aber einer von der gemütlichen Sorte, floss ganz sachte und verzieh kleinere Fahr- und Steuerfehler problemlos. Nur hie und da lag ein halber Baum in der Strömung, den es mit Geschick zu umschiffen galt. Auch ein paar kleinere aber abenteuerliche Schwallstrecken waren zu meistern, bei denen so mancher Kanuneuling seine liebe Not hatte. Tatsächlich gingen auch ein paar der Teilnehmer kurz mal an diesen Stellen „baden" und waren nass bis unter die Ohren.
Sieben Kilometer Flussstrecke
In Höhe Meisenheim galt es ein großes Wehr zu bewältigen. Aussteigen und Kanu tragen war hier angesagt. So schleppte und wuchtete man mit gegenseitiger Hilfe alle Kanus über die Hochwasserschutzmauer und über die Uferstraße entlang, bis man unterhalb des Wehres die Boote wieder zu Wasser lassen und die Fahrt fortsetzen konnte. Nach rund sieben Kilometer Flussstrecke kam man unter einer alten Steinbogenbrücke am Ziel an. Dort wartete auch schon die Rückholmanschaft, welche die Kanus auf Hänger verstauten. Nach Rückkehr nach Meisenheim kehrten die frischen Kanuten in das dortige Brauhaus ein und genossen bei einem guten Essen ein wohlverdientes und frisch gezapftes Bierchen, bevor man sich wieder auf den Heimweg machte.
Bedanken möchten sich die Teilnehmer nochmals ganz herzlich bei der Organisatorin der Freizeit, Trainerin Helga Feil.