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  • Do., 10. November 2016, 17:03 Uhr
    MdB Jan Metzler: 68.000 Euro für die Seuffert-Orgel in Alsheim bewilligt

    Förderkrimi nimmt gutes Ende

    Monatelanges Warten hat ein Ende: Jetzt hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags 68.000 Euro für die Seuffert-Orgel in Alsheim bewilligt. Jan Metzler zeigt sich hocherfreut und hat gleich die Orgelverantwortlichen um Thomas Tetzlaff mit dieser Nachricht überrascht.

    Im Rahmen der jährlichen Haushaltsberatungen hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages jetzt Bundesmittel in Höhe von 68.000 Euro für die Seuffert-Orgel in Alsheim bewilligt. „Ein klangliches und kulturelles Highlight für Rheinhessen kann wiederbelebt werden“ freut sich Jan Metzler über die Zusage. Dem war eine monatelange Zitterpartie vorangegangen: „Das war schon ein kleiner Fördermittelkrimi“, beschreibt Thomas Tetzlaff, Projektbeauftragter der Gemeinde für die Orgelsanierung, das Auf und Ab der letzten Monate.

    Erstmals standen in diesem Jahr Bundesmittel zur Sanierung und Modernisierung national bedeutsamer Orgeln zur Verfügung. Auch die katholische Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt in Alsheim hat ihre über 250 Jahre alte Seuffert-Orgel für eine Förderung beworben. Immerhin wird der Sanierungsaufwand auf rund 160.000 Euro beziffert. Unterstützung für ihr Vorhaben fanden die Alsheimer im Bundestagsabgeordneten Jan Metzler, der die Orgel vor Ort in Augenschein nahm, um den Antrag in Berlin bei der Kulturstaatsministerin und den Kollegen des Haushaltsauschusses bestmöglich bewerben zu können.

    Kollegen überzeugt
    Im September dann die Enttäuschung, dass ein Fördermittelzuschlag nicht möglich sei, weil das Programm überzeichnet war und andere Orgeln deutschlandweit den Vorzug erhielten. Damit wollte sich Jan Metzler aber nicht zufriedengeben und versuchte in der laufenden Haushaltsdebatte die Kollegen im zuständigen Haushaltsausschuss, zu überzeugen, auch für die übrigen Orgeln weitere Mittel bereitzustellen. Metzlers Bitte stieß auf Zustimmung. Umgehend informierte er die Alsheimer über seinen Vorstoß. Unklar war aber, wann und ob die dortige Orgel tatsächlich profitieren würde.

    Anfang November erreichte das Team um Thomas Tetzlaff dann ein offizielles Schreiben der Kulturstaatsministerin, das etwas missverständlich die Förderabsage aus dem September überbrachte. Enttäuscht gaben die Alsheimer die Chance auf Förderung auf. Doch Metzler machte noch einmal Hoffnung und sicherte Tetzlaff zu, dass kurzfristig eine Entscheidung fallen würde und Alsheim noch im Rennen sei.

    „Ein Krimi mit gutem Ausgang für Alsheim“, zeigen sich Tetzlaff und Metzler jetzt begeistert. Nachdem im Sommer dieses Jahres die Verbandsgemeinde Eich und am Montag dieser Woche die Ortsgemeinde Alsheim jeweils dankenswerterweise 2.500 Euro zusagten, fehlen jetzt nur noch 17.000 Euro, um das Projekt zu 100 Prozent finanzieren zu können. Ein Betrag, so ist sich die Pfarrgemeinde sicher, der durch aktives Spendensammeln in den nächsten Monaten erreicht werden kann.

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