Mo., 01. September 2014, 16:29 Uhr
Bundestagsabgeordneter Marcus Held erkundigt sich in Berlin
Fördermöglichkeiten für das Herrnsheimer Schloss
„Wir dürfen uns von der Antragsablehnung für das Denkmalpflegeprogramm für national wertvolle Kulturdenkmäler nicht entmutigen lassen und müssen weiter dafür kämpfen, dass das Schloss Herrnsheim und seine Parklandschaft mit Hilfe von Bundesmitteln saniert werden kann“, appelliert Bundestagsabgeordneter Marcus Held. Als erste Reaktion auf die enttäuschende Nachricht aus Berlin hatte sich der SPD-Politiker deshalb umgehend nach weiteren Fördermöglichkeiten für das Herrnsheimer Schloss erkundigt und bereits Rückmeldung von Dr. Günter Winands, als Ministerialdirektor Amtschef bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, erhalten.
Held fasst das Ergebnis seiner Anfrage zusammen: „Eine alternative Förderung von Schloss Herrnsheim im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms V wird in den kommenden Wochen geprüft, ehe Professor Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, mich über das Ergebnis der Prüfung informiert.“
Laut Winands sei mit einer endgültigen Entscheidung voraussichtlich im November 2014 zu rechnen. Dann wird nämlich des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages um die Freigabe für einzelne Förderprojekte gebeten. Zudem hat der Ministerialdirektor dem Abgeordneten mitgeteilt: „Erste Voraussetzung für die Realisierung Ihres Anliegens ist die Erfüllung der Förderkriterien. Die endgültige Entscheidung hängt darüber hinaus von der Anzahl und dem Volumen aller eingegangen Anträge ab.“ Marcus Held hofft auf eine Aufnahme in das Denkmal-Sonderschutzprogramm und hat den Wormser Bürgermeister Michael Kissel bereits über den aktuellen Stand der Dinge informiert.