MdB Metzler begrüßt milliardenschweres Bundesförderprogramm für schnelles Internet
„Förderpotenzial auch für Rheinhessen“
Jan Metzler MdB spricht mit Experten des Breitbandbüros des Bundes über Surfgeschwindigkeiten in Rheinhessen.
Der Bund hat jetzt ein milliardenschweres Förderprogramm zum Breitbandausbau beschlossen. „Gute Nachrichten auch für Rheinhessen“, findet Jan Metzler und sieht Förderpotenzial für die Region. Bereits im Sommer ließ er sich von Experten des Breitbandbüros des Bundes einen Überblick über die Internet-Abdeckung in Rheinhessen geben. Ergebnis: Nachholbedarf in Sachen schnelles Internet herrscht besonders auf dem Land. Das Bundesprogramm könnte hier nun Abhilfe schaffen.
„Neben einem gut ausgebauten Straßennetz, ist flächendeckendes, schnelles Internet der entscheidende Infrastrukturfaktor für den Wirtschaftsstandort Rheinhessen und die Lebensqualität vor Ort“, ist Jan Metzler überzeugt. Darum begrüßt er ausdrücklich das erstmalig aufgelegte Förderprogramm zum Breitbandausbau, das jetzt durch das Bundeskabinett auf den Weg gebracht wurde. 2,7 Milliarden Euro nimmt der Bund in die Hand. Ziel ist bis 2018 eine Surfgeschwindigkeit von mindestens 50 Mbit pro Sekunde flächendeckend in ganz Deutschland zu schaffen –schnelles Internet für alle also.
Städte gut abgedeckt
Dabei sieht Metzler auch Förderpotenzial für Rheinhessen. Bereits im Sommer traf er sich mit Experten des Breitbandbüros des Bundes. Die Behörde gibt Auskunft über die bisherige Breitbandversorgung in Deutschland und das bis auf Ortsgemeindeebene. Ergebnis: Bis dato empfangen rund 60 Prozent der Haushalte in Rheinhessen mindestens 50 Mbit pro Sekunde. „Die Städte sind dabei bereits gut abgedeckt. Unterversorgung mit schnellem Internet herrscht aber besonders auf dem Land“, weiß Metzler. Darum sieht er gute Chancen, dass auch die Region von dem Bundesförderprogramm profitieren könnte. Denn die Projektförderung richtet sich direkt an Kommunen und Landkreise in unterversorgten Gebieten.
Konkret werden Netzausbauprojekte mit einer 50%-igen Beteiligung des Bundes finanziert. Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen, z.B. der Bundesländer, ist dabei machbar und erwünscht, sodass der Eigenanteil der Kommunen möglichst gering ausfällt. Planungs- und Beratungskosten sind sogar bis zu 100% förderfähig. Nähere Informationen zum Förderprogramm sind auf der Seite des Bundesverkehrsministeriums www.bmvi.de oder unter www.breitbandausschreibungen.de einsehbar.